Band 
Dritter Theil
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§>i6 Helvetischer Kirchmgeschichten_

Wohnung darin« genommen (m): daselbst ist auch ein 6ymna6umdonviäiorium, für 12. arme Studenten/welche täglich in VocAli,un-Inürumentäll Xäuüca da sollen unterwiesen werden. Zu Constanz hatsie Bischofs Jacob untergebracht (n). ^n. Lkr. r 646. haben sie sichauch zu Solothurn niedergelassen / wurden dort 22, Jahre auß derStatt Seckel erhalten: ^n. ckr. 1668- auf ewig angenommen: undihnen von der Oberkeit zurKirch und Collegio/der vornemste Platz inder Statt eingeräumet. Der ^n.Lkr. 1682. angehebteKirchenbau ist/m.LKr. 1689. von Petro de Montenach / vermeintem LausannischenBischoff/zu Ehren der unbefleckten Empfängnuß Mari« geweihet wor-den (o). Vor nicht gar vielen Jahren haben diese ?arres, auch zu Brigm Wallis (?) Herberg genommen. Die /w.LKr. 1578. von Vorro-meo errichtete Verfamlung der Oblarorum war fürnemiich angesehen/theils seine an das Veltlin/rc. angränzende Kirchen wider die Ketzer inSicherheit zusetzen: theils selbige bey denen in Reformierten Orten le-benden Päpstleren als LmiLrnos zubrauchen (q).

Borromsi Borromeus hat seine Anschläge sich so vest eingebildet/daß er selbstgefährlt. unter verschiedenem Vorwand hie/ und dorthin gereiset. Zumahl erM ins' ^ ^ eine Reiß in das Veltlin / gen Tiran angesehen: allein

Deltlm. i>u dem End / daß er den Römischen Aberglaub daselbst wiederum inden Gang bringen möchte. Was Juffanus vermeldet / daß sich da-mahls zwischen diesem Cardinal / und einem Evangelischen Landvogtverlosten (rMdarff besseren Beweisthum.

Wie der berühmte VenedischeldeoloAus, Paulus Sarpiusver-EidAnos- meldet/so hat Borromeus in denen Eidgnössischen Herrschafften/welchein seinem Erzbischthum begriffen/verschiedenes angeordnet / welches de-meum er- nen Oberkeiten verdächtig vorgekommen / deßwegen sie sich durch er-zürnt. nen Abgesandten/ gegen den (Meyländischen) Gubernator beschwehrt/und verlanget/daß selbiger verschaffe/daß der Cardinal zurück kehre/undnichts fehrners unterfange. Alsbald der Ingulüror von dieses Abge-sandten Ankunfft benachrichtiget worden / habe er auf selbigen gegrif-fen / und ihn in sein Closter fuhren lassen. Darüber der Gubernatorden Gesandten ohnverweilet entlediget: und zur Audienz kommen las-sen. Weil die Eidgnossen zu gleicher Zeit wegen dieser Gefangenschaffk/und der Loslassung ihres Abgesandten / Bericht erhalten / haben sie es

dabey

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Oona. H.. 1604. (0) cic. EhieN^P- 6.1II. Liiriü. Lom. III. P. > oc>^.tlrisnu 5 ll. §«!-. T. s'-rttLr (cz) Vic. Lvrr. lib, x. c- 4- (rj Vik,.

Lorrom. x. L 5 7. 761.457.