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Erster Band
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Zwischen diesem ersten Boden wechseln die Produkte des Zust-und Salzwassers, was die alternirende Einströmung und Entfernungdes Meeres anzeigt; sie sind im Kalk, Gyps und ähnlichen Sub-stanzen eingeschlossen; hierauf folgt der Thon, eine sowohl an Aus-dehnung als Tiefe ungeheure Bildung, welche wahrscheinlich voneinem ruhigen Meere abgelagert worden ist. Sie trennte die soge-nannte tertiäre von der secundären Formation ^), welche den Sand-stein, die kalkartigen Schiefer und Aehnliches vermischt mit Amino-niten, Muscheln und einigen Pflanzenresten umfassen. Zuletzt gelangtman zum Marmor, eigentlichen Schiefer, Gneis und Granit.

Unter allen den Thierüberresten in den verschiedenen Lagen —mit Ausnahme der jüngsten — entdeckte man indessen keine vomMenschen, nicht einmal eine Waffe oder irgend etwas von Menschen-händen Gefertigtes. Dieser Umstand veranlaßte Cüvier zu folgen-der Bemerkung: „Ich bin mit Deluc und Dolomien der Ansicht,daß, wenn etwas in der Geologie feststeht, es die Thatsache ist, dieOberfläche der Erdballs sey vor kaum mehr als 5 oder 6 Jahr-tausenden von einer großen und plötzlichen Umwälzung umgestaltetworden; dieselbe habe das vorher von Menschen und den jetzt be-kannten Thiergattungen bewohnte Land überschwemmt, dagegen dasvordem Meer Gewesene trocken gelegt, wo sich denn die setzt bewohntenContinente bildeten: nach dieser großen Umwälzung hätten einigeMenschen, die ihr entgangen seyen, sich über die trocken gelegtenLänder verbreitet, und erst von dieser Zeit an habe die menschlicheGesellschaft ihre progressive Entwicklung begonnen, Niederlassungengegründet, Gebäude errichtet, die natürlichen Thatsachen gesammelt,und wissenschaftliche Systeme gebildet."

Eine solche Autorität ist genügend, jede Intelligenz zu befriedi-gen ; wir könnten ihr indessen noch hinzufügen die Aussprüche vonNewton, Pascal, Kirwan und anderer großer Männer, diealle darin übereinstimmen, die Concordanz zwischen der Natur undden biblischen Traditionen anzuerkennen

*) Diese Benennungen sollte, als zu systematisch, die Wissenschaft aufgeben.Dasselbe behauptet auch Chanbard in seinen I'Uomonk <Is xeoloxie.Wer längere und ernstere Werke nicht nachschlagen will, lese hierüberiPorielin», Kx-enion Ues «znontiuns soientitignek- ,1« ,1» monelr,

<i» In pluralite «los espoces, ,!e I'orNuwIozäo, «In Mietoriali.omo riuntres , eousiäerecs pur rripport nux er«)-»nees elrrstionnes , Pier!»-,1837 , das obcu angeführte Werk von Bischof Ikr. W i s e IN a n undA.,v. HninboIdt 'S Kosmos, Entwurf einer physischen Weltbeschreibnng.