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und verbreiteten sich hierauf als Umbrier in Italien, als Gälen inGroßbritannnien; die andern trieben als Bojer, Beigen, Armorikaner,Britten die Ureinwohner gegen Norden, bis nach ihrer endlichen Un-terjochung nur spärliche Reste von ihnen in den Gälen Schottland'sund Jrland's und in den Briten von Wales und der französischenBretagne sich erhielten. Gewisse Namen wie Jberier und Ligurierfindet man in den verschiedensten Erdstrichen; man muß selbe daherals generische Benennnungen annehmen und iberische, italische Ligu-rier u. s. w. unterscheiden. Wahrscheinlich drückte die Ausbreitunganderer Völkerstämme sie immer weiter nach Westen, bis sie endlichauf den Inseln mit selben sich vermischten.
Im südlichen Europa, zwischen den Alpen und dem Balkan, demmittet- und schwarzen Meer und auf dem Littoral von Kleinasienwählte eine mit dem Namen Thrac'o-Pelasger oder Romanenbezeichnete indische Nation ihre Wohnsitze. Ein Theil derselben gingüber den Taurus, besetzte in Kleinasien Phrygien, Lydien, Troadien,durchschiffte den Bosporus und hielt in Thracien inne, währendder andere ältere Theil Thessalien durchzog und sich als Pelasgerund Hellenen, hierauf als Aeolier, Jonier, Donier und Achäer inGriechenland und im Peleponnes niederließ; dieser Stamm verbreitetesich später über die Inseln und das Festland Jtalien's, wo bereitsandere Glieder der nämlichen Familie als Osker, Toskaner, Lateinerdie Kultur hingetragen hatten; alle vereinigten sich endlich unter demNamen und den Feldzeichen Rom's.
Die Jndo-Perser, welche nach den Celten nach Europa kamen,gelangten über den Kaukasus dahin; ein Theil derselben schiffte dieDonau hinauf, ließ sich im Herzen Germanien's nieder und bildetedie kriegerischen Stämme der Teutonen, Sueven, Franken, Allemanen;ein anderer Theil setzte sich längs der Ufer der Elbe und begründetedie Völkerschaften der Sachsen, Friesen, Longobarden, Angeln; eindritter Theil endlich war längs der Oder das Stammvolk der Scan-dinavier und Gothen.
Die slavische Völkerfamilie ist gleichfalls indischen Ursprungs;wahrscheinlich kam sie kurz nach den Jndo-Persern,- welche die ger-manische Gruppe bildeten, nach Europa und besetzte nach und nachdie Länderstrecken, welche jene verließen, bis sie die weiten Ebenenzwischen den Karpaten und dem Pövagebirge, zwischen dem baltischenund schwarzen Meere einnahm. Hierauf besiegt und zurückgetrieben,wandte sie sich nach Dsten zurück mit den Stämmen der Sarmaten,Roffolancn, Tschechen, Benedern, Pruczen. Jetzt besteht diese Familie