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Tobias. 707.
Sennacherib rächte sich für seine Niederlage an den wehr-losen hebräischen Sklaven in seinem Reiche, deren er Viele seinemZorne opferte. Bei diesem Anlaß war es, wo Tobias seine Näch-stenliebe bewies, indem er die Lebenden tröstete, die Todten begrub.Gott lohnte -ihm durch den besten Segen: einen guten Sohn undeine treffliche Schwiegertocher.
694.
Sehr verschieden vom frommen Ezcchias, verbreitete Ma-il ass es den phönizisischcn Kultus und stellte sogar ein Götzenbildim Tempel des Herrn auf, welche Schändung des Heiligthums erbereuen konnte, als er von den Assyrern in die Sklaverei geschlepptward.
Judith.
Während seiner Gefangenschaft befreite Judith Bethulia, in-dem sie den die Stadt belagernden assyrischen Feldherrn Holopher-nes tödtete. Nach seiner Rückkehr stellte der durch das Unglückgebesserte M«nasses den reinen Kultus wieder her, obgleich er esden Juden nicht verbot, auf den Hügeln Opfer darzubringen. Am-mon, sein Sohn, ahmte ihm in seiner Verwirrung, nicht in seinerNeue nach und starb bald eines gewaltsamen Todes.
Josias ließ es sich eifrig angelegen sein, die Spuren dieserVerirrungen zu verwischen, wohl erkennend, daß sie zuletzt die Na-tionalität gefährden und Israel zum Untergänge am Euphrat und Nilführen müßten. Während des Wiederaufbaues des Tempels ward eineAbschrift der Mosaischen Tafeln gefunden, welche der von Ma nassesangeordneten Vernichtung entgangen war. Der König weinte, alser sie vorlesen hörte, ob der entsetzlichen Verletzung der Vorschriftendes Herrn: er unternahm es, ihnen wieder Geltung zu verschaffen.Tempel, Haine, Hügel, den fremden Göttern geweiht, fielen oderwurden dieser ihrer Bestimmung entzogen, und Ostern ward so fest-lich gefeiert, wie es seit Samuel nicht wieder geschehen war *).
In seiner Regierungszeit unterlagen die Assyrer den Chaldäern,
*) Den assyrischen Kulms mit Hainen und Häusern der Prostitution, Fcnrrnund Grabmälern aus den Höhen, Verehrung der Gestirne und Sphärenund dergl. hatte diese Reformation zu verbannen.