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Erster Band
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sie eher eine Reform als etwas Neues, Selbstftändiges sey, unddaß unter dem Namen Buddha nicht eine Person, sondern eineSekte zu verstehen sey. Deren Gründer hieß auf der Halbinseljenseits des Ganges Sommona Kodom, welches Wort wahrschein-lich entstand aus Samana-Gotama, d. i. Gotama der Heilige,der Vollkommene, daher die bereits den Gefährten Alexandersbekannten Samanäer Weil Buddha stets als Schwarzer mitkrausen Haaren dargestellt wird, behaupten Einige, er sei aus Afrikagekommen, aber auch Krisna und Wischn» werden rituell schwarzdargestellt, gleich wie ihre ganze Kleidung die der buddhaistischenEinsiedler und Giaynas ist

Burnouf sagt, Niemand nehme mehr Anstand, Sakra Munifür jünger zu halten als den Vrahmanismus und ihn in das Jahr600 zu setzen; es ist nur zu beklagen, daß dieser Schriftsteller bisjetzt weder die Geschichte des Ursprungs des Buddhaismus, nochdie — zur Kenntniß des innerlichsten Geistes dieser Lehre wesentlichnothwendigen — Traditionen über das menschliche und göttlicheLeben des Stifters veröffentlicht hat. Jedenfalls erlitt der Buddhais-

XXV. Basiasita, gest. um 3.25.

XXVI. Puju-mito...

XXVI!. Panjv-to-lo, 457.

XXVIII. Bodhidorma, der letzte, welcher in Hindostau residiere; erhinterließ (435) seine Lehre den Chinesen.

XXIX. Tsoui-kho, erster chinesischer Buddhist, gest. 392.

XXX. Seng-thsan, gest. 606.

XXXI. Tao-sin, 651.

XXXII. Hung-gin, 673.

XXXIII. Sui-neng, 743.

') Die Gefährten Aleranders unterschieden unter den herrschenden Doe-trinen in Indien zwei Hauptrichtungen, die der Vrahmiuen und derSamanäer. Die ersten nannten sie Ghmnosophisten, d. i. nackte Ge-lehrte, welcher Ausdruck dem Namen DigambaraS, der Kleider beraubt,entspricht, womit die Jndier ihre Lebensweise bezeichnen. Der AusdruckSamanäer bedeutet gänzliche Beherrschung der eigenen Gefühle, wasdie indischen Einsiedler als die wesentlichste Spitze aller Vollkommenheitim Leben betrachten. Bei den Tartaren heißen noch jetzt SchamanenZauberer und Priester im Allgemeinen.

**) Langles behauptet den afrikanischen Ursprung des Buddha, doch aberscheint M. Z. Davy (Xoeount ok tl>« interior ok Oezckon) die ent-gegengesetzte Ansicht siegreich bewiesen zu haben. G. Klaproth,Leben des Buddha.