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Nachfolger des Jram waren Veleazar (976), Abdastra-stes (969) Astarte (948), Aserim und Feles (936), Etbaal I(926?), Vater der Jezabcl. Badezor, des letztem Nachfolger(879 —726), war der Vater von Pygmalion, Barca, Annaund Elisa oder Dido. Diese hatte den Oberpricster Sicheusgeheirathet, welcher den Pygmalion tödtete, um sich seiner Reich-thümer zu bemächtigen. Es gelang ihr, ihm zu entkommen, woraufsie Karthago gründete (591).
572.
Unter der Regierung Etbaal ll belagerte NebuchadnezarTyrus und zerstörte diese Stadt nach einer dreizehnjährigen Ver-theidigung, welches traurige Ereigniß eine große Störung für diefriedliche Wirksamkeit des Handels war. Ein neues Tyrus nahmindeß die Stelle des alten ein, und als Cyrus als Eroberer auf-trat, unterwarfen sich ihm die Phönizier, indem sie die Bezahlungeines Tributes den Zufällen eines Kriegs vorzogen; sie behieltenübrigens ihre Verfassung und Nationalkönige bei und blieben imBesitz des Landhandels des persischen Reiches.
Künste.
Ein viel ansprechenderes Schauspiel, als die Schicksale einerDynastie gewährt uns das Schauspiel eines betriebsamen Volkes,welches von seiner beschränkten Und unfruchtbaren Heimath aus sichauf das treulose Meer hinauswagt, Hiebei das Holz, welches ihmder Libanon darbietet, und die zahlreichen Einschnitte der Küste be-nutzt und an den Gränzen der drei Welttheile wohnend, mit einerHand die Hcrvorbringungen Asiens und Afrika's in Empfang nimmt,um selbe mit der andern Europa darzubieten. Im Innern beschäf-tigte es sich mit den Künsten des Friedens *), und mit solchem Erfolg,daß die Könige von Israel von ihm Baumeister, Bildhauer, Schnitzlerund Erzgießer ^') kommen ließen. Die Phönizier behielten in der An-lage ihrer Städte viel von der Art der Troglodyten bei und Phönizienist noch jetzt voller Grotten. Indeß findet man keine rein Phönizi-schen Monumente mehr, wenn anders man als solche nicht einigeDenkmäler auf der Insel Cypcrn, namentlich in der Nähe von Lar-
»)-„Und sahen ein Volk, das furchtlos da wohnte, nach der Weift
der Sidonier, sicher und ruhig, ohne irgend einen Feind und reich anGütern" . . . (B. d. Richter XVHI., 7.)
*«) Könige ll!., Vll-, 13.