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ltchkeit der Absicht/ die Entschuldigung der Nothwendigkeit; daßendlich die religiösen Bruderschaften von denen verabscheut wer-de«/ welche zur Heilung der sozialen Wunden eben kein anderesMittel als die Associationen anzugeben wußten. Wenn ein Papstdie Simnvcrderbniß begünstigt/ so muß dies einen Borwand ab-geben/ die Kirche herabzusetzen/ als wenn ste für die Fehler derMenschen verantwortlich wäre; wendet er aber gegen das GiftEisen und Feuer an/ so schreit man über Gewaltthätigkeit. Setztdie Kirche den Verbrechen nur ihre Autorität entgegen/ so be-spöttelt man solche als einen kraftlosen Zügel; nimmt sie diekaiserlichen Gesetze über die Inquisition an/ so verpönt man ihrenBlutdurst. Wie viele abergläubige Gebräuche und Meinungen/deren vielleicht keine damals entstand/ sondern die von den Altensich vererbten oder aus fremden Ländern sich zu uns verpflanzten/schreibt man dieser Gesellschaft zu / die freilich ste uns kennenlehrt/ aber nur eben in Folge ihrer beständigen Verbote und denverschiedenen Mittel»/ die sie zu ihrer Zerstörung anwandte.
Da die Gerechtigkeit sich nicht an Namen kehren und dieGeschichte sich zum Organ der Wahrheit/ nicht zu dem der Lei-denschaften Herleihen soll/ griff ich aus der Kirchengeschichte zweioder drei hervorragende Punkte/ die vorzugsweise Gegenstand derControverse sind/ heraus und veränderte die Namery als wenn eSsich um die Oberhäupter einer Demokratie handelte/ welche denensich widersetzten/ die Gewalt an die Stelle von Recht/ Zweikampfan die Stelle der Ueberzeugung/ Ehebruch an die Stelle der ehe-lichen Liebe/ Willkür an die Stelle der Gesetzlichkeit sehen woll-ten : da traten mir wunderschöne Züge in dem edeln Widerständeentgegen. Wie kann nun aber eine bloße NamenveränderungHelden in Aufrührer/ Denker in Ränkeschmiede/ Märtyrer inHalsstarrige umwandeln? Und wer lehrt uns Gerechtigkeit/ wenneS nicht die Geschichte ist? Sie kann die auf'S ganze menschlicheGeschlecht Bezug habenden Fragen nicht als Gegenstände derControverse/ sondern nur als Ereignisse auffassen und muß sichdesto nachsichtiger erweisen/ je erhabener die Gründe ihrer Ur-theilssprüche sind.
Diejenigen/ welche / die vom Guten unzertrennlichen Unbe-quemlichkeiten scheuend/ nur für die niedrige Seite der großenDinge Augen habe«/ und diejenige»/ welche aus Mangel ernstenNachdenkens der Bewunderung voll sind für die in unserer Zeitherrschenden Paradoxen ohne Ueberzeugung und heftigen Neigun-