Band 
Fünfter Band.
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deren linkem Ufer/ ehe sie über den Kuban ginge«/ sie umherzogenin dem noch Großbulgarien genannten Lande. Nach dem FalleAttila'S suchten sie sein Reich Mieder aufzurichten und über-schritten die Donary wurden aber von den Osigothen geschlagen/deren König Theodorich ihren Führer Busas tödcete (487).Als indeß Theodorich das Land/ in welches sie eingefallen wa-ren / verließ / um nach Italien hinabzusteigen / besetzten sie das-selbe abermals; von da sielen sie zuweilen in Thrakien ein undwurden endlich dem griechischen Reiche/ in dessen Dienst sie mit-unter traten/ lästige Nachbarn. Auch sie wurden vom Avaren-Chaan unterjocht/ erlangten jedoch ihre Freiheit wieder undgehorchten dann dem Häuptling Cuvrat/ dem HerakliuSdie Patrizierwürde ertheilte. Das Andenken zweier seiner Söhnehat sich erhalten: nämlich Alzek/ der dem Herzoge von Bene-vent/ Romuald/ zu Hülfe kam/ erhielt von ihm eine Grafschaft;Asparuch/ mit der Masse seines Volkes über die Donau seyend/besiegte die Römer und legte ihnen einen jährlichen Tribut auf.Conftantin !V (PogonatoS) konnte die Bulgaren nicht ver-hindern/ die Ebenen Nicdermösiens zu besetzen und von der Süd-feite der Donau bis zum Hämus und dem schwarzen Meer dasKönigreich Bulgarien (die kleine Bulgarei) zu stiften.

Langwährende nachbarliche Beziehungen mit den slavischenNationen am schwarzen Meere hatten bedeutenden Einfluß aufdie bulgarischen Mundarten. Daher wohl der Irrthum einigerSchriftsteller/ welche die Bulgaren für slavischen Ursprungs hielten.

Wir beschäftigen uns in diesem Buche nicht mit den Länderndes äußersten Asiens; indessen bereiten sich in jenen Gegenden inder Religion wie in der Politik/ durch Buddha und Muham-med/ zwei große Umwälzungen vor.

Zweites Kapitel.

Das osirömische im- persische Reich. — Van Thes--osius U bis aus Jusiinian *).

Dieselben Ursachen/ welche den Untergang des abendländischenReiches herbeigeführt hatten/ herrschten auch im Schooße des

Quellen: Nnlelug, Uist. clu-oiiie.'1'Ileoxliunos, eNu'onoxi'uxiiia. -