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einzuführen/ die Lazier geneigt machte/ das persische Bündniß wie-der aufzugeben/ beschloß er/ ihren König GubazeS umbringenund die Einwohner des Landes nach Persien versetzen zu lassen.Er wollte dann persische Kolonien dahin schicken und sich so denWeg bis zum Euxin sichern. Allein GubazeS durchschaute diesenPlan und bat um den Beistand JustinianS/ welcher ihm/ obder gemeinsamen Gefahr des frühern Abfalls uncingcdenk/ denFeldherrn DagisteuS mit 8000 Soldaten zusandte. Der Feld-zug ward eröffnet mit der Belagerung und Einnahme von Petra/einer sehr wichtigen Stadt (5-19—51)/ die endlich eingenommen undderen Ringmauer niedergerissen wurde. Anstatt aber seinen Siegauf dieser Seite zu verfolgen/ erkaufte Justinian nun/ auf dieVertreibung der Ostgothen aus Italien bedacht/ von Chosroeeinen fünfjährigen Waffenstillstand; um ihn aber zu bezahlen/ be-lastete er seine Unterthanen so sehr mit Steuern/ daß sie geneig-ter waren/ die Perser zu begünstigen/ als sie zu bekämpfen. DieseStimmung benutzend/ begannen daher die Perser/ kaum war derWaffenstillstand abgelaufen/ den Krieg aus'S Neue und jagten diekaiserlichen Truppen in die Flucht/ welche in ihrem Aerger feigerWeise den GubazeS ermordeten*). Nach langen Verheerungenerlitt endlich auch ChoSroe eine blutige Niederlage und sahsich nun genöthigt/ selbst den Frieden zu suchen. Um die jähr-liche Summe von drei Tausend Goldstücken entsagte er allen An-sprüchen auf Kolchis und erlaubte den Christen in seinen Staatenfreie Religionsübung.
Krieg mit den Westgothcn,
Durch die Zerstörung der Macht der Ostgothen war Justi-nian damals Herr von Italien und der Inseln geworden. DieWcstgothen in Spanien waren unthätig geblieben während derGefahr ihrer Brüder/ und jetzt riefen sie den Beistand Justi-nians an/ um iu dem Thronstrcit/ welcher bei dem gewaltsamenTode von Thcudeö zwischen Athanagild und dem lasterhaftenArianer Agila auSgebrochen war/ erstem zu unterstützen. DerPatrizier Liberius sicherte Athanagild den ruhigen Besitz derwestgothischen Krone und die Griechen bekamen Valencia und dieOstküste zur Belohnung. Sie hielten sich daselbst mit Mühe bis
Nach Andern ward dieser König aus Jnstinian'S Beseht, bei dem erverlänmdtt worden, ermorden D. B.