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von 15 Fuß gehalten, durch eine schreckliche Vision entsetzt wor,den, und einige Mönche seien / weil ihnen der heil. LaurentiuSerschiene«/ binnen zehn Tagen gestorben.
Beim Conzil von Rom (595) erklärte er/ eö vertrage sichnicht mit der für Diakone und andere Geistliche angemessenenHaltung/ sich der frivolen Beschäftigung/ die Tonkunst zu erlernen-zu widmen, denn diese Kunst vertrage sich nicht mit der erhabe-nen Würde der geistlichen Verrichtungen/ auch leide bei den Sing.Übungen die Stimme / deren der Priester zur Verkündigung desgöttlichen Wortes und zur Ermahnung deö Volkes bedürfe. Dem-gemäß verbot er den Priestern und Diakonen die musikalischenUebungen und beauftragte die Subdiakonen und die in den nie-dern Weihen Stehenden/ die Psalmen und andere Stücke gemes-senen und ernsten Toneö zu singen. Zu dem Zwecke gründete erSchule»/ die er selbst leitete/ und die noch drei Jahrhundertenach ihm bestanden: als Augustin sich nach Britannien ver-fügte, nahm er einige dieser Sänger mit sich, welche in GallienSchulen anlegten. Da er entdeckt, daß von den 15 Tönen derMusik die 8 letzten nur die Wiederholung der 7 ersten seien, schloßer, daß 7 Zeichen genügten zur Bezeichnung aller Töne, wennauch mit einer Unterscheidung für die höheren und tieferen *);
*) Aus dem Wenigen, was wir hierüber wissen, scheint hervorzugehen, baßim frühen Mittelalrer eine große Unordnung und Willkür im Kirchen-gesang herrschte. Die Einfachheit entsprang nothwendig der Spärlichkeiider Mittel, theils aber folgte man dem hebräischen, theils dem jonischen,theils einem gemischten Tonsvstem. Der heil. UinbwosinS ging beiseinen Versuchen, den Kirchengesang zn verbessern, von der griechische«Tonkunst ans; das griechische Tonsystem war in Tetrachorde oder Ton-leitern von je 4 Tönen eingetheilt; Ambrosins, welcher erkannte, daßviele Kirchenmelodien, wenn auch nicht gerade übertragene griechische, wdoch nach griechischer Weise componirte Motive waren, und nicht dieGränzen einer Octave überschritten, ersetzte das Tetrachord-System derGriechen durch das viel einfachere und leichtere der Octave, und entliehjenen die 4 ursprünglichen Weisen oder Tonarten, welche die Grundlagedes KirchengesangS wurden. Diese durch ihn festgesetzten Tonarten warendie doriscke x a I> o «l e k x
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