Band 
Fünfter Band.
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Erstes Kapitel.Arabie n.

Von Syrien aus gegen den indischen Ozean hin erstreckt sichWestasien in einem großen Trapez / das mit Egypten durch dieLandenge von Suez verbunden/ im Westen vom rothen Meer undim Osten vom Euphrat/ der seine Grenze gegen Persien bildetund in den persischen Meerbusen mündet/ beschützt ist. Die Grie-chen nannten den arabischen Meerbusen rotheö Meer/ nach derLandschaft Jdumäa/ deren Name die nämliche Bedeutung hat;Die Hebräer nannten es Bar-Suph wegen der schönen Algen/womit es zuweilen bedeckt ist. Eine mit demselben fast parallellaufende Bergkette erstreckte sich vom Libanon bis zum äußerstenEnde des Golfs und deren Hohen werden vom Regen bewässert/der regelmäßig in der Mitte des Juni beginnt und bis AnfangsSeptember fortdauert*). Die übrige Halbinsel hat weder Seen

Eine allgemeine Sammlung der araoischen, persischen und syrischenHistoriker ist noch zu wünschen. Die wichtigsten Quellen sind: L !Ier-belot, Uibl. Orientale. Uar. 1783, 6 v»I- U. 8. ^ ss e m nni, Uibl.oi'iental. dement!»o-va trennn. 1718—28, 3 vvl. INonumenta unti-guissinine Instoriae /drnburn. 6otlm 1773. Polices et extruits eisgnvlgues inss., publie» pur I'Iustitnt ro)ul äe k'rgnoe. pur. 1787—32n. s. Hr. v. Sacy hat hier einige seiner schönen Arbeiten über die Ara-ber niedergelegt, so auch in den Denkschr. der Akadem. d. Jnschr. Inden „Fundgruben des Orients", Wien 1810—19, 0 Bde, haben Hani-Mer-Pnrgstall und seine Mitarbeiter wichtige Studien veröffentlicht,namentlich eine über den Einfluß d. Muhamedanismus auf Geist, Sitteund Skaatsversassung der Völker, unter welchen er in den ersten Jahr-