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düng verlangte«/ berief er sich auf die Mithülfe der Engelschaa-ren/ die mit feinen Kriegern' kämpften: Sie schwuren / wenn sieein einziges Wunder sähen/ würden sie an das Buch glaube»/welches dir gesandt worden ist. Wahrlich/ die Wunder/ obgleichdie Ungläubigen es nicht gestehen/ sind in der Hand Gottes. Sageihnen: Er/ der die Erndten wachsen läßt/ der den Menschen mitBrod sättiget und dieses zu Fleisch und Knochen bildet/ konntedieser nicht einen Garten in der Wüste pflanzen und lebendigesWasser auö einem Felsen strömen lassen? I«/ ohne Zweifel/ seineAllmacht macht das Vernünfteln der Ungläubigen zu Nichte. OProphet! Sage ihnen/ selbst wenn sie Millionen Engel erblickten/
wenn die Todten sprächen/ würden sie doch nicht glauben.-
Völker/ der Gründe sind in Fülle vorhanden/ um euch von derWahrheit zu überzeugen. Der Wunder werde ich mich nur zumSchrecken der Bösen bedienen. Bin ich nicht ein Mensch wie dieandern? Wozu nützen Wunder? Ich bin nicht gesandt worden/um euch aufzufordern/ das Gute anzunehmen/ daS euch dargebotenworden/ und das Böse zu fürchten/ das euch drohte. Ich sagtenichts/ alS was mir vorgeschrieben worden. Wehe dem/ der sichweigert/ mich zu hören! — Trotz oteser so deutlichen Erklärungschreiben seine Anhänger ihm viele Wunder zu. Stein und Bäumehuldigen ihm/ Quellen sprudeln unter seinen Händen/ Hungerndespeiöt ew Kranke heilt ew Todte ruft er in's Leben zurück.
Unter diesen Wunder«/ deren die Suna viele mittheilt/ istdaS berühmteste seine Himmelfahrt. In einer Nacht/ als er unterbloßem Himmel schlieft öffnete ihm der Engel Gabriel daS Herz *)/entfernte den schwarzen Tropfen auö demselben und füllte es mitGlauben und Wissen/ öffnete hierauf 70 Paar Flügel und brachteihm die Stute Al-Borak herbei/ derer die Propheten bei göttli-chen Sendungen sich bedienen; sie ist rascher als der Blitz undso verständig wie der Mensch/ nur daß sie nicht die Gabe derRede besitzt. Sobald sie vernommen/ daß der/ den sie tragen sollte/der Mittler/ der Apostel/ der Urheber deS JSlam sei/ ward sieruhig und trug ihn nach Jerusalem. Hier fand er im TempelAbraham/ Moses und Jesus/ sowie viele andere Heilige/ die ihnfreudig empfingen und mit ihm im Gebete sich vereinten. Sodann
') Nach Einigen wäre dies eine Anspielung auf die Fallsucht, an welcherer nach der Behauptung der Griechen litt.