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ncte, ruhte jedoch auf schwachem Grunde/ denn kaum war er ge-nöthigt, wegen der aufrührerischen Berbern nach Afrika überzu-schiffen, als die WaliS in den einzelnen Provinzen oder großenStädten sich unabhängig zu machen streben und eine Verwirrunganrichten, welche den Asiuriern trefflich zu Gute kommt, um biszum Ducro vorzudringen. Leider traf sie nun der unersetzliche Ver-lust ihres Fürsten Pe lag in S (s 737); dessen Sohn Favilaerkaufte schon den Frieden von den Arabern, ward indeß nachkurzer Regierung auf der Jagd von einem Bär gerödtet und hatteden Gemahl seiner Schwester Ermesind, Alphons I, denKatholischen (739), zum Nachfolger, dessen Waffen dermaßenglücklich waren, daß er sein kleines Königreich Afturien um einenTheil von Galicien und Lusitanien, Kastilien zur Hälfte, Biscayafast ganz und mehrere Bezirke von Navarra vergrößern konnte.Er verheerte die Ebenen und zwang die Christen, den Schutz derBerge aufzusuchen.
Diese glänzenden Erfolge wurden wesentlich gefördert durchdie beständigen Unruhen in Afrika, welche die spanischen Emirehäufig hinüberriefen, ja als ein Heer von Syrern und Egypterndort geschlagen wurde, werfen sich dessen Trümmer nach Spanienund eS entspann sich ein Krieg von MoSlim gegen Moölim, der demAbd-el-Melic Freiheit und Leben (742) kostete. Aber da nunder Syrer und Egypter Anführer, Taalaba und Balei, miteinander in Zwist Miethen, konnte Abd-er-rhaman, jenesHingerichteten Emirö Sohn, sie einzeln niederwerfen, was ihm denNamen Al-Man für (der Siegreiche) gewann. Um die Ruhein Spanien wieder herzustellen, veranlaßte er die wilden KriegS-leme, sich anzusiedeln, indem er von ihnen nur den Drittheil dervon den übrigen Bewohnern bezahlten Steuer erheischte.
Die von den Fatimitcn in Arabien angestifteten Unruhen,der Sieg der Abassiden steigerten die Verwirrung in Spanienund vollendeten dessen LoSreißung vom östlichen Khalifat. AlsAmru, der dem Khalifen Uezid das Haupt dcs unglücklichenJman Ho sein gebracht, gesehen, wie dessen Rächer die Oberhandgewannen, flüchtete er nach Afrika, von wo sein Neffe Samailnach Spanten ging und sich zum Haupt der egyptischen Parteiauswarf. So standen nun den ersten Eroberern, den Arabern,die Syrer, Egypter, Alabderiden, nämlich afrikanische Maurenoder Berbern, gegenüber; an der Spitze dieser Letztem durchzogSamail das Land und brandschatzte die Städte, welche sich nicht