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h. Väter entgegenhandeln würden , nicht in Gemeinschaft zu tre-ten." AlS er nachmals die ihm unterstehenden Bischöfe zu einerSynode versammelte/ ward unter ihnen beschlossen/ stets in gänz-licher Unterwürfigkeit unter der römischen Kirche zu verharren;die Metropolitanc sollten von ihr das Pallium verlangen und inAllem und für Alles ihren Anordnungen folgen *). Daß diese Füg-samkeit des Apostels der Deutschen nicht etwa ein Ausfluß seinesEhrgeizes, beweisen gar manche seiner Briefe, in welchen er demh. Vater freimüthig darlegt, was ihm in der römischen Kircheals Mißstand erscheint: „Wenn diese Alemannen, diese Bajuwa-ren, diese Franken, schreibt er an den Papst Zacharias, dieseeinfachen fleischlich gesinnten Menschen, sehen, daß in Rom ge-schieht, was wir verbieten, so können sie glauben, daß dergleichenden Priestern erlaubt sei und kehren eS zu unserer Schande undzum Aergerniß. So erzählen sie jetzt einander, daß man bei Jahres-anfang in der Nähe der Kirche auf öffentlichem Platze Tag undNacht Tänze aufführe in der Weise der Heiden, wie diese dabeischreie und gotteöschänderische Gesänge singe; an diesem Tage undselbst in der Nacht seien die Tische mit Speisen überladen, Nie-mand wolle alsdann seinem Nachbarn Feuer oder Geräthe oderwas er sonst im Hause habe, leihen; ferner sagen sie, sie hättenWeiber gesehen, die, wie eS bei den Heiden Sitte gewesen, Phi-laktericn und Franzen an den Beinen trugen und den Fremdenallerlei zum Verkauf anboten. Diese Dinge, von rohen Menschengesehen, werden ein Gegenstand des Spottes und ein Hindernißfür unfer Wirken (Lj>. nä Anek. 132)."
Der Heilige wagte es sogar, mit ehrfurchtsvoller Festigkeitdem Papste über Gegenstände, welche die Kirche näher berührten,Vorstellungen zu machen, sich an ihn zu wenden mit der Anfrage,ob umlaufende Gerüchte über sein simonistisches Verfahren undüber Verletzungen der h. CanoneS gegründet seien**). Trotz der
2) Veorevinins in nostro «vnoänli eanventu et eantessi sninus lläein «a-tlwlivain et unitatem et «nlgeotionem ronianae Leolesiae, kne tenusvitne nostrne vellv serviere, sancto ketro et vivario efus volle 8nl>-fiei . . . lNetropolitanos pnllia nl, illa seäe quärere, et per oninia xrne-vepta petri ennonioe se^ui ilesiäerarv, ut inten oves 8il>i eoinmenäa-tns nuinereinus. klp. 105. oä. Wü rätrve in, Mainz 1779.
«») Wir erfahren dies aus der Antwort des Papstes: 1'alia nodis a te re-fornntur, izuasi nos eorrnptores simus oanonum, et pntrnm resein-tlere traäitivnes stnäeamns, av per lies («zuoil ndsit) onin nostris ole-
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