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widersetze» sollte; aber eS gelang ihm dies nichr und so mußteer sich dem Willen des Volkes fügen und ohne Waffen dem Kai-ser entgegengehen. Heinrich zog in Mailand ein und empfingdie lombardische Krone (1311, 6. Januar). Veranlaßt durchGarbagnate, stiftete er eine Versöhnung zwischen den Torrianiund Visconti, den Fisiraga und Langosco und mehreren andernsich feindlich gegenüberstehenden Parteihäuptern, ermöglichte wirk-lich den Verbannten die Heimkehr ins Vaterland und wurde da-für als Wiederherstellet der Gerechtigkeit, deS Friedens und derFreiheit gepriesen; die für ihn so günstige Stimmung der Mai-länder schlug aber bald in die gegentheilige um, als er Kriegs-leute in ihre Stadt führen wollte und wegen seiner Armuth einGeschenk von 100,000 Gulden forderte*); und als er sodannKunde erhielt oder auch nur Verdacht hegte über ein Einver-ständniß der Visconti und Torriani, um die Fremden zu verjagen,ließ er in deren Häusern eine Untersuchung abhalten und ver-bannte die letztere Familie; dem schlauen Matthäus Visconti,dem es gelungen war, sein Vertrauen zu gewinnen, übergab erwieder die Stadthauptmannschaft, ja gegen die sofortige Auszah-lung von 50,000 Gulden und die Zusage einer Jahresrente von25,000 Gulden ernannte er ihn zu seinem Vikar. Inzwischenaber hatten die Torriani sich verständigt mit den Guelfen vonLodi, Crema, Cremona, BreScia, welche nun die kaiserlichen Vi-kare austricbcn und einen allgemeinen Aufstand organisirten, sodaß Heinrich zum Schwerte greifen mußte, um sie zum Gehor-sam zurückzuführen. BreScia, hinter dessen Mauern sich dieGuelfen zurückgezogen hatten, kostete ihn sechs Monate und dreiViertheile seines Heeres (1314), ohne ihm etwas Anderes als denHaß der Italiener einzubringen; Zahl und Eifer seiner Freundeschmolzen zusehends zusammen, während seine Feinde, an ihrerSpitze Robert von Neapel und die Florentiner, sich immermehr kräftigten. Heinrich aber zog nun auf Genua, welches,der Parteiung müde, sich ihm auf zwanzig Jahre ergab (Oktober)und Hugo (Ugucione) della Fagiuola von ihm als Vikarerhielt. Und eS war ein Glück für ihn, daß Genua und Pisa
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