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würde ihm die Besicgung ganz Italiens und mancher andererProvinzen leicht geworden sein*); aber unversehens erreichte ihnder Tod zu Buonconvcnto P4. Aug.^**). Als er starb/ war Ita-lien verwirrter und zerrütteter denn je/ das Ansehen der Kaisertief gesunken/ ja in den Staub getreten/ das überaus große Miß-Verhältniß zwischen ihren Kräften und ihren Ansprüchen Allenaufö Grellste vor Augen gestellt.
Plsa/ daö für Heinrich über 2 Will. Florincn aufgewen-det/ sah ste durch seinen Tod verloren und zudem sich der Rachealler Guelfen von ToSkana ausgesetzt. Zunächst gedachte es seineleeren Kassen dadurch wieder zu füllen/ daß eS einen Zoll aus-schrieb auf alle in seinen Hafen eingeführten Waaren; aber dieaufgebrachten Florentiner benutzten fortan den Hafen von Tela-mon und dahin verfügten sich auch die übrigen in Pisa ausäßigenoder verkehrenden Handelsleute/ was für Ptsa'S Handel der letzteund tödtliche Schlag war. Erschöpft und von allen Seiten be-droht/ gab Pisa sich einen Fürsten in der Person des Hugo dellaFagiuola/ dem Sohne jenes Rin iero (Rainer) da Cor-netv/ „der auf den Heerstraßen so rauhen Krieg geführt"***),aus dem Thale des Save. Die toSkanischen Edlen waren weniggeneigt, dem storenlinischen Staate zu dienen/ der sich von jeherin seinem ganzen Gebühren ihnen abgünstig bezeigte, währenddie Bürger über der friedlichen Beschäftigung mir Handel undGewerbe verlernt hatten, daS Schwert zu führen; Florenz, Lucca,Prato und Pistoja hielten eS daher ihrer Sicherheit halber fürgerathen, sich unter die Oberhoheit deS KönigS Robert vonNeapel zu begeben (1314). Dies hinderte jedoch den Fagiuola,diesen großen Meister in der Kriegskunst, nicht, glänzende Er-folge davonzutragen. Er griff Lucca an, fast so mächtig wie Flo-renz und ebenso reich, dabei kräftig unterstützt von einem kriege-rischen Adel, der von seinen Schlössern aus Raubzüge sowohl zuLand als zur See unternahm; durch Verrath bekam nun Fa-giuola diese Stadt in seine Gewalt, ließ durch seine deutschenSoldaten sie ausplündern und behielt sie dann unter seiner Herr-schaft. Florenz verlangte von Robert tüchtige Kriegöführcr,
') Villani.
Daß er beim Empfang der heiligen Commnnion vergiftet worden sei, isteben nur ein Märchen, dem schon allein das Stillschweigen aller Zeit-genossen widerspricht.
Dante.
Cant» , Weltgeschichte. VIII.
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