Band 
Achter Band.
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uud Nowgorod erhielt, jedoch durch einen Sohn seines Vorgän-gerS erschlagen wurde (1318).

In solcher Weise geht die Regierung dieser Fürsten fort,welche, hochmürhig gegen ihres Gleichen, wild gegen ihre Unter-gebenen, unterwürfig gegen die Mongolen, von Zeit zu Zeit un-ter der Benennung von Gesandten oder Steuereintreibern eigent-liche Plünderer durch das Land schickten. Die russischen Fürstenwaren zur persönlichen Ablieferung ihres Tributs von Pclzwerk,Geld und Vieh an den Stellvertreter der goldenen Horde ver-pflichtet. Auf den Boden vor ihm hingestreckt, boten sie ihm eineSchale Milch dar, und die Tropfen, welche ecwa auf den HalSdeS Pferdes fielen, mußten sie mit dem Munde ablecken*).Alexander 11 versuchte daS mongolische Joch abzuschütteln,und todtere die zur Einfordcrung des Triburö**) an ihn abge-sandte Mannschaft (1327). Zur Strafe verlor er den TitelGroßfürst, der auf Iwan I Dauilowitsch übertragen wurde(1328). Dieser letztere war USbck, dem Neffen von Nogai,behülflich, sich zum Khan von Kaptschak zu machen, und verbandsich demselben durch Heirath. Er stellte den Metropolitan, dieArchimandriten, die Priester, die Klostcrvorsteher, die Städte,die Bezirke, das Jagdwesen und die Bienenzucht unter seinenSchutz, gab seinem Lande daS Uebergewicht und bereitete dieUnabhängigkeit vor. Moskau war um 1147 durch Georg vonSuzdal erbaut, und da kein Fürst es seiner Herrschaft unter-warf, hatten die Mongolen ohne Argwohn seine Vergrößerungund Bereicherung gesehen. Jw an wählte es nun zu seiner Haupt-stadt, umzog cö mit einem Pfahlwcrk, errichtete die erste Kirchevon Steinen.

Gerecht, voll Gefühl und Eifer für den JSlam, kämpfteUsbek mit Glück gegen den Rest der Mongolen in Persien.Aber nach seinem Tode bekriegten sich seine Söhne, bis T schaut-

6 ) IlIa«eliorum snx ninxlum yuiäem xrineipatum n patribus «uis noee-xerat; verum l'attai'18, >jul trans kka Uuvium ineolunt, vbuoxiuinab ti-ikutai'ium, «syllv näeo ut lexatl« 'vattariois tributnni petentibu«onm eyuls volici'untm-, öux ips« peäester obviam xroäiret et laotl»e>z«ini — xotus 'I'attnris Aratissinius — xooulnm venerabungns por-rlxeret; «i xutla in zukam e^ui älstiiasset, eaiu lainberet. —Oromer, op. elt. lib. 2 S.

"*) Der Rubel war eine Eisenplatte von drei ein halb bis vier Unzen G»-wicht, mit einem Stempel bezeichnet und etwa L4 Franken werth.