Band 
Achter Band.
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genöthigt wurden inmitten der Pestluft/ so Uebelkeiten und Ruhrhervorbrachten.

England bewies sich unermüdlich in den Mittel»/ die es fürdie Abschaffung des NegcrhandelS für die wirksamsten hielt; alleinder stete Hang dieses VolkeS/ über die andern mittelst der Künsteeiner ränkevollcn Politik die Herrschaft zu erringen/ hat zu demBedenken Anlaß gegeben / ob eö hierin nicht letzteres mehr denndie Philanthropie im Auge gehabt/ ob eö nicht mittelst deS Bist-tationSrechkS darnach gestrebt/ die Marine der rivalen Nationenzu bedrücken und ob eö nicht durch die Abschaffung des Neger.handelS das Wachsthum seiner indischen Kolonien / die nun derArbeit wenigstens durch schwarze Sklaven entsagen mußte«/ sicherstellen wollte? Mit Gefühlen aufrichtiger Freude erwähnen wir/wie im Jahr 1839 auf den Vorschlag deS Thomas FowelBuxton hin in London für die Vernichtung des NegerhandclSund die Sitligung Afrika'S eine Gesellschaft begründet wurde/welche drei Dampfer auf ihre Kosten ausrüstete und den Quorra.Strom hinauffahren ließ/ um mit den Häuptlingen dieser Gegen,den Verträge zu schließen/ die dahin ziele»/ den niederträchtigenHandel einzustellen und Ideen der Gesittung und Menschlichkeitunter diesen Völkerschaften zu verbreiten.

DieS sind zweifelsohne die wirksamsten Mittel. Wenn wirindessen in den Akten dieser philanthropischen Gesellschaft lese»/wie 940/000 Pf. St. auf den Loskauf der Sklaven und 330/000für den Unterhalt der Gerichtshöfe verwendet wurden/ um diegefangenen Negerschiffe abzuurtheilen/ ungerechnet die Kosten/welche das englische Gouvernement für so viele Wachschiffe auf,wendet/ und die zwanzig Millionen zur Entschädigung der Eigen,thümcr nach der Emancipation der Sklaven in allen englischenKolonien/ so sagen sie uns dagegen auch/ daß i. 1.1838 der Neger.Handel schwunghafter denn je betrieben wurde/ namentlich vonden Portugiesen/ dergestalt/ daß man 150,000 Schwarze jährlichzählen konnte/ die nach Amerika verkauft wurden und 100/000auf den muhamcdanischen Märkten*). ES war schon ein höchst

Wir entnehmrii diese Notizen dem Werke Burtons über die Sklaverei.2hm zufolge müssen von 100 Negern, die gesund und für den Käuferbrauchbar anlangen, 145 auf der Reise, durch Krankheiten, während derZagd, die man auf sie anstellt, das Leben einbüßen, so daß Afrikaalljährlich 475,000 Menschen verliert. Die spanische Brigantine Crisiina,die im Jahr 1831 genommen wurde, hatte 348 Sklaven an Bord, von