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Panama ein Fahrzeug erhalten, so schiffte er sich nach Peru einund erblickte es nach zwanzig Tage» (1527).
Hier allerorts Anzeichen von Gewerbfleiß, Lebensbequemlich.keiten, Bodenkultus und Gesittung gewahrend, begriff er, daß er rSnicht mit einer Horde Barbaren zu thun habe und daß seine Hand-voll Menschen zur Unterwerfung eines solchen Landes nicht zu-reiche, deßhalb kehrte er wieder um, vorläufig nur reich anHoffnungen. Die drei Unternehmer hatten zwar keine Mittelmehr, immer aber noch Muth und Beharrlichkeit; deßhalb gingPizarro nach Spanien, versprach dort goldene Berge, wurdeangehört, zum Statthalter und Generalcapitän aller Länder er-nannt, welche er zweihundert Leguas südlich vom Santiago erobernwürde. CorteS versah ihn aus seiner Börse mit einigen Geld-summen, mehrere seiner Verwandten thaten ein Gleiches. DemLuque war das zukünftige Bisthum zugesichert, dem Almagroaber nichts weiter, als das Kommando einer Festung. Darübergerieth derselbe in Zorn; bald aber versöhnten sie sich wieder underneuerten ihren Bund *).
Freilich flößten derartige Leute wenig Vertrauen ein, weß.halb es ihnen auch sehr schwer hielt, Freiwillige für eine so ge-wagte Unternehmung zu gewinnen. Sie brachten nur drei kleineSchiffe mit 120 Personen, darunter 36 zu Pferde, zusammen.Während Almagro zurückblieb, um Verstärkungen zu sammeln,brach Pizarro auf und gelangte in 13 Tagen in die Sankt
') Außer den allgemeinen Geschichten, den Sammlungen des kainu^Ionud Usrrora, Komara, Xoosta etc. vergleiche man auch Voröa-6era rslaeiou 60 1a, oonguista 6el kern ^ provincia äsl 6us«o, lla-inaila la Xueva Lastilla . , . embiaäa a sa ma^estaü gor k'raneiseove Xores. . . uno 6e los primeros oongaistaäores. 8>vixlia, 1535.Llironioa äel kerü, gne traota la ckemaroaeion cke sus provincias ee«.doolia xor I'etro 0o vlo^a ve I-eon, 1553. Man sagt, er habe1200 Legnas zu Pserde zurückgelegt, um nicht etwas zu sagen, dessen er nichtsicher wäre. — Xux. 0« Karate, Ilist. 6a äeseubrimiento e oonguista6e laxrovinoia 6o! Peru. Antwerpen, 1556. — Oommontarios reales eseri-tos xer inea 6aroi-I,asso ve I, a Vexa »atural 6el Ousoo,eapita» 6e sa ma^estaä. Der erste Theil, 1609 zu Lissabon heraus-gegeben, handelt vom Ursprung der Inea, ihrer Religion, ihren Gesetzen,ihrer Regierung, ihrer Lebensweise, ihren Eroberungen und von Allem-was sie betrifft, vor Ankunft der Spanier. Der zweite, 1616 zu Cor-dova gedruckt, handelt von der Entdeckung, sodann von den Bürger-kriegen.