Band 
Achter Band.
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Vater wurde für die Sünden des SohneS bestraft/ was zu einergrausamen Familientyrannci führte. Mit der Todesstrafe wardverschwenderisch verfahren. Die Ansicht/ daß jedes/ auch daskleinste Vergehen dre Gottheit beleidige / machte die Peruaner zugegenseitigen Anklägern. Der Aufseher über zehn (Otuinca) warverpflichtet/ wie seine Untergebenen zu vertrete«/ so auch überjedwedes Vergehen dem höheren Vorsteher zu berichten; die Ge.setze stellten Nichts der Willkür des Richters anheim/ der/ wenner sie falsch interpretiere/ mit dem Tode bestraft wurde.

Ihr Sittengcsetz beschränkte sich auf drei Verbote: Du sollstnicht stehlen/ nicht müßig gehe«/ nicht lügen/ und da sie über-zeugt wäre«/ alle öffentlichen und Privatunfälle rührten von denbegangenen Sünden her/ so gaben sie den Richtern sogar vonden geheimen Vergehen Kunde. Wenn wir Vcga Glaubenschenken dürfe«/ so wurde aber in einem großen Bezirke im Jahrhöchstens ein strafbares Vergehen getroffen. Kein Wunder dem.nach/ wenn Aco sta behauptet/ in Betreff politischer Institutionenwären sie/ die Peruaner/ den Römern und Griechen vorangewesen.

Besitzwesen.

Alleinige Besitzer waren die Sonne/ die JncaS und die Ge.meindcn. Die Einzelnen/ ohne eigenthümlichen Besitz/ verrich.teten alle Arbeit gemeinschaftlich und mußren auch die Felderder Sonne und der Jncas anbauen; das Gleiche hatte statt inBetreff der Paläste derselben/ der Brücken und Straßen/ der An-fertigung von Waffen und aller Bedürfnisse der Regierung. Auchbauten die Söhne der Sonne selber ein Feld bei Cuzeo am wassie über die Erde triumphiren nannten. Im Ackerbau waren siesehr weit vorgeschritten und verstanden auch die künstliche Be.Wässerung sandiger und vom Regen niemals erweichter Grund,stücke vermittelst Kanälen. In felsigtcm Boden verwendeten sieniedrige Stützmauer»/ um das Abschwemmen des Erdreichs zu ver.hüten und düngten mit dem Miste der Vogel und mit den kleinenvom Meere ausgeworfenen Fischen.

Gesetze.

Höchst weise Gesetze werden von diesen Barbaren.Königenangeführt/ die, wie Aeosta sagt/ die Liebe und Segnungen ihrerUnterthanen für ihren Haupcreichthum ansahen. Für die Ge-meinden gab eS Munizipalverfassungen; ein Aufwandögesctz verbot

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