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Und wirklich bewiesen sie sich auch als solche; viele gingen eigensin der Absicht nach Neuspanien, die Eingcbornen zu bekehren,und der erste, der das atlantische Meer überschritt, war der Be-nediktiner Don Bueil aus Catalonien, mit zwölf zu dieserMission durch päpstliche Bulle vom 24. Juni 1493 erwähltenPriestern.
In seine Fußstapfen trat eine ganze Menge Anderer. DieDominikaner, deren vorzüglichstes Amt die Predigt, eilten alsbaldzum Apostolate in die neue Welt; gleicherweise die Franziskaner,Augustiner, Kapuziner, Lazaristcn; mit ganz besonderer Liebeaber widmeten sich diesem Werke die Jesuiten, ein jugendkräftigcrOrden, eifrigst bemüht, die andern zu überbieten in Eifer undLeiden, der hier Gelegenheit fand, seinen Geist, so beharrlich wieden Verhältnissen sich anschmiegend, an den Tag zu legen. Andernüberlassen wir die Aufgabe, die Jesuiten zu vertheidigen gegenden Vorwurf, sie hätten die Feuerprobe des VerweilenS in derAtmosphäre der Höfe nicht bestanden; unsere Sache ist es, zu
gen. die sich auf die Befugnisse und Obliegenheiten der Erzbischöfe undBischöfe beziehen, handelt von ihren Pflichten und Rechten als Be-schützer der Indianer; und sie erfüllen in der That dasehrenvolle und menschenfreundliche Amt, welches ihnendurch die Gesetze übertragen worden." Zum Beweise hiefürberuft er sich auf das Zeugniß nicht nur spanischer, sondern auch englischerSchriftsteller. — An dieses Zeugniß eines Protestanten reiht sich das einesandern, des Amerikaners Irving ob tlio übe »nck voz'axos
ob Vlirist. volombus) . . . „Auch muß man sich erinnern, daß dieselbeNation, welche so viele raubgierige und blutdürstige Abenteurer hervor-brachte, die sie durch ihre Grausamkeiten schändeten, auch jenen erstenMissionären das Dasein gab, welche den blutige» Spuren der Erobererder neuen Welt auf dem Fuße folgten, und die Wunden verbanden, welcheihre Landslemc schlugen. Jene von einem wahrhaft evangelische» Geistbeseelten Männer boten allen Arten von Beschwerden und Gefahren, jadem Tode selbst die Stirne, nicht etwa in der Aussicht auf schnöden Ge-winn oder auf irdischen Ruhm, sondern aus dem Verlangen, das Schick-sal zwar barbarischer aber leidender Völkerschaften zu erleichtern undunter denselben Seelen zu gewinnen. Die kühnen Unternehmungen undgefahrvollen Wanderungen einer großen Anzahl dieser tugendhaften Män-ner können, wenn man sie gerecht würdiget, den heroischen Thaten desRitlerthums den Preis streitig machen, insofern jene von weit reinerenund edleren Beweggründen geleitet waren."
D. B.