picn sey. Ist jeder Staat ein bürgerliches Gemeinwesen,,kömmt die Pracht der Herrschenden von dem Volke herirnd ist nur für dasselbe bestimmt: so hat daS gegenwär-tige Volk so viel Rechte alS jedes frühere; eS kann die sei-nen Mandatarien anvertraute Gewalt zurüknehmen/ selbstausüben oder in andere Hände legen/ so oder anders re-suliren u. s. w. Diesen und ähnlichen Conftquenzen istnicht zu entgehen/ mit jenen Prinzipien ist die Revolutionirnwiderleglich, und daraus allein ist auch das sonderbarePhänomen zu erklären , daß so viele tausend sonst gutge-sinnter und verständiger Menschen jener heillosen Umwäl-zung oder doch den sogenannten Grundsäzcn ihren Beyfallgaben. In allen andern Wissenschaften stimmten dochTheorie und PraxiS/ Vernunft und Erfahrung ziemlichmiteinander überein; in dieser politischen allein bestandzwischen den herrschenden Doetrinen und der Gestalt derWelt ein ewiger Widerspruch, und solchen Widerspruchsucht man zu heben, entweder indem man die Theorie derNatur anpaßt/ oder die Thatsachen nach den herrschendenSystemen zwingen will. Der leztere Versuch war das Expe-.riment der französischen Revolution/ welches die Natur sofürchterlich bestraft/ und dadurch die Weisheit dieser Weltzu Schanden gemacht hat. Mir gieng es dabey wie vie-len tausend andern redlichen Menschen; wiewohl ich da-mals die Prinzipien nicht zu widerlegen vermochte und ge-wünscht hätte, daß die Sachen gut gehen möchten, so hattedoch die Entwiklung dieser Revolution, welche man nichtganz richtig ihre Ausartung nannte, stets etwas meinemGemüthe widerwärtiges/ ihr antireligiöser Theil war mir
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Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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