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big ausgedacht und abgefassct hätte. Sie tkägt in ihremSprachgebrauch so wie in den Gedanken selbst häufigeSpuren des angeblich philosophischen StaatS-Rechtsundüberhaupt der damals herrschenden neuen Ideen, jedochso künstlich gedeutet, so geschmeidig ausgelegt und milderunumschränkten Selbstherrschaft accommodirt, daß nur diegeübtesten Kenner n och das falsche und gefährliche darinerblikcn. Ueberhaupt ist sie nichts weiter als ein seichtesGeschwäz über StaatS-Recht, Civil- und Criminal-Rccht, Polizey, Sitten und Erziehung; die armseligeSaalbaderey eines Dilettanten, der seine von Montes-quieu und Rousseau erlernte Weisheit auskramen undunter dem Rainen der Kayserin geltend machen woll-te. Inzwischen waren die Köpfe der Deputirten ertt-
*47) Wir wollen diesen hartscheincnden Ausspruch nur mit we-nigen Citaten beweisen. „Der Zwek der Regierung sey Si-cherheit, Freyheit und Gleichheit — die Gleichheitder Bürger bestehe darin, das! sie sämtlich einerley Gese-zen unterworfen seyen." §. Z4. (Sind etwa Soldaten undGeistliche, als solche, einerley Gesejen unterworfen?)„Die politischeFreyheit seydie Ruhe des Gemüths dieaus der Meynung entstehe, daß jeder seine Sicherheitund Vortheile grntesscn könne." §. 39. Diese miserablePhrase ist wörtlich auS Montesquieu L. XI. Ch. 6. abge-schrieben ohne ihn zu citiren. „In Rußland sey die all-egem eine Gewalt wegen der Größe des RejchS einer„Person übertragen." S. 208. (Nach Rousseau- mit-hin wären alle kleineren Fürstcnthümcr unrechtmäßig .) „Die„Gesezgebung muß sich nach der allgemeinen Denkungsark„der Nation richten." §. 57. (^»lonre geiwrsle vonRousseau.) „Ein Gesezbuch das alle Geseze in sich ent«'„hält, muß ein mittelmäßig großes Buch seyn, das man„wie einen Katechismus für einen geringen Preis kaufen„kann." S, 158« (Vor Zeiten hatte man es noch kürzer in