Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
JPEG-Download
 

200

Beamten besoldet. Sein Sprach. Gebrauch und der Stylseiner Canzlcyen war sogar monarchischer/ persönlicherals in allen anderen Ländern und als er es vor der Revolutionin Frankreich selbst gewesen; er redete in eigenem Na-me»/ von seinem Thron/ seinem Volk, seinen Trup-pen, seinem Gebiet; er war der erste und der lezre, dasAlpha und das Omega, die Quelle von der alles auSgicng,der Zwrk auf den alles zurükgieng. So entstand zuleztdie unumschränkteste Monarchie, die gröste Alleinherrschaftavelche Europa seit einem Jahrtausend gesehen, aus demSysteme selbst oder vielmehr dem Systeme zum Troz, wel-cheö auf einen sogenannten Social- Comrakt, aufdieSou-verainitat dcS Volks gegründet seyn und Freyheit und Gleich-heit aller Menschen auf ewig befestigen sollte. Von der gan-zen blendenden Theorie blieb auch keine Spur mehr übrig;das Experiment ihrer Realistrung ist gänzlich mißlungen.Alle Dienstbarkeit sollte verschwinden, kein Fürst oder viel-mehr lauter Fürsten sollten auf der Erde seyn: 12 > nun wa-

si) Der wahre Charakter der Monarchie überhaupt. An undfür sich liegt in reuen Worten gar nichts anstößiges, sobaldman sie nur von dem wirklich Seinigcn, von dem wagdem Fürsten gehört oder ihn betrifft, versteht und die höhe-ren göttlichen Geseze, die natürlichen Pflichten der Gerech-tigkeit und der Wohlwollens gegen andere Menschen stetsvorauSsezt und vorbehält. So ist die Monarchie Gottes, demalles gehört. ES ist alles durch ihn und zu ihm qeschaf»fen. Coloss. I. 16, So im Kleinen und subordinirterWeise die Monarchie jede« einzelnen Menschen. In seinemGebiet, inner den Gränzen seines Befugnisses ist er der ersteund lezte, die Quelle und der Awek seines Willens undseiner Handlungen.

at) Die Philosophen wollten es dahin bringen „ daß die Sonn«»nur lauter freye Menschen hcscheme, die keinen nnbkttrr