Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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den muß? Derjenige der im Grund nur seine eigenen Recht«hat, damit zufrieden und durch dieselben natürlich be-schränkt ist, oder derjenige der alle seine Handlungen undGewaltthätigkeiten mit dem vorgeblichen gemeinen Bestenbeschönigen, mit dem scheinbaren Willen des Volks recht-fertigen kann ? 'i > Derjenige der in seinen natürlichen Un-tergebenen lauter Freunde und Anhänger hat, mit ihnennur in"bekannten und freywilligen Verhältnissen lebt undindem er den Seinigen schadet sich selbst Uebels rufügt,oder derjenige, der in einem großen Theil eifersüchtiger odergezwungener oder sich der eigenen Wahl gereuender Consti-tuenten nur geheime Feinde sieht, auf ihre Unterdrükungerst seine Selbstständtgkeit gründen muß und der sich inder seltsam zwcydeutigen Lage befindet einerseits der Die-ner seiner Untergebenen zu heissen und anderseits ihr Herrzu seyn? Mit einem Wort delegirte Macht kann eben si»gut unterdrükcn und mißbraucht werden als eigene, ja siehat dazu noch ungleich mehrere Anreizungen und Vor-wände. Wie thöricht müßte man also daS Unternehmennennen durch weitläufige und schwierige mit lauter Zwangund Aufopferungen begleitete Umwege am Ende wieder zudemjenigen gelangen zu wollen, waS die Natur schon un-gleich milder und freundlicher veranstaltet hat, ja seiltSchiksal noch schlechter als vorher zu machen. Nein auchin ihrem endlichen Resultat findet sich bey der Theorie deS

7 ») Eine äußerst merkwürdige und geistreiche Stelle, wie dassogenannte gemeine Bcßtc (die Ideebelegirter Rechte) weitmehr als die Berufung auf eigenes Recht zum schiklichcn Vor-wand aller Ungerechtigkeiten und Bewallthätigkeiten wird,findet sich in Schlosser« vortreffliche» Briefen überdie Gesezgebung. S. 3*— 3;. Da« Eigene hat seineGränzen, daß angeblich Delegirte gar keine. Wir werdenanderswo Gelegenheit habe» mehr davon zu sprechen,