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dürfnisse befriediget/ so würde ihndaS in sei» Herz geschrie-bene Grse; der Liebe und deS Wohlwollens mit anderenverbinden; der doppelte Wille EotteS, ein zweyfachfreundlicher Zwang, Natur- und Wicht- Geftz treibenihn beyde in gesellige Verhältnisse zusammen. ES hatdie Natur die Menschen nicht wie die Erdschwamme allezu gleicher Zeit au« ihrem Schoos hervorwachsen lassen,sondern sie werden einer nach dem anderen von ihres glei-chen erzeugt und von den Urhebern ihres Lebens mit Liebeund Sorgfalt gepflegrt. Jedes neugeborne Kind stehtschon mit seinen Eltern in einem geselligen Verhältniß,gleichwie es diese hinwieder mit anderen sind; allmahligbey erweiterten Bedürfnisse» werden immer mehrere an-geknüpft , und wird auch hie und da eines wieder aufge-löst, so treten dafür neue an seinen Plaz. Denn auchkein Erwachsener kann für sich allein bestehen, einer be-darf des anderen, bald für die nothwendige Erhaltung,bald für die Bequemlichkeit und Annehmlichkeit des Lebens;es werden also die Leistungen ausgetauscht und eben da-durch entsteht wieder eine Menge neuer Verknüpfungen,es schlinget die Natur die Bande der menschlichen Ge-sellschaft in immer, weiteren Kreisen zusammen. Undgleichwie die Natur diese geselligen Verhältnisse bildet,so sind sie auch im Ganzen unzerstörbar wie sie. 9 > Au§der Verlassung oder Auflösung des einen rntstehn plözlichwieder neue. I0 > Das Kind, das aus seine« VaterS Hause
«) S. hierüber die oben p. ,88, angeführte schöne Stelle an-Cicero a« off. I. 44 .
L) Ich merkete, daß alles was Gott thut, da« bestehet im-mer; man kann nichts dazu thun noch abthun. Pred.Sa lomo III. 14,
*0) Daß dieses auch bey den Staaten der §all ist, wird seinerZeit deutlich seieizt werden.