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Rechte der Gesamtheit unterdrüken, sie können/ wirseiner Zeit gezeigt werden soll, durch kluge ConstitutionS-Gescze zwar in etwas erschwert, aber nur durch herr-schende Gewissenhaftigkeit oder republikanische Tugend ganzbehindert werden. Der AuSdruk Tyranney, von aus-gearteten griechischen Republiken hergenommen, worineinzelner sich bisweilen aller Gewalt bemächtigte und dieseUsurpation nur mit Mühe und sortgeseztem Unrecht be-haupten konnte: pflegt nach dem jezt angenommenenSprachgebrauch ^l>) nebst der Einzelherrschaft vorzüglichdie Idee der Grausamkeit und Gewaltthätigkeit mit sichzu führen. Despotie bedeutet eigentlich nichts weiterals eine Herrschaft und zwar eine auf Haus- oder Grund-Eigenthum beruhende Herrschaft, von dem WortHerr, Gebieter, Eigenthümer hergenommen,^ wogegenan und für sich nicht daö geringste einzuwenden ist. Seinejezige gehässige Nebenbedeutung mag es ebenfalls vonUsurpatoren in Republiken erhalten haben, welche dieanvertraute Gewalt zur eigenen machen, das Gemeinwe-sen gleichsam in ein Hauswesen verwandeln wollten; 9 >sie kann aber auch zum Theil dadurch gerechtfertiget wer-
7 I>) EhmalS bedeutete das Wort Tyrann auch nur lediglicheinen Einzclherren und man zählte darunter anet, sehr weiseund gerechte Männer. Plato, Aristoteles und Nenophoirhaben von den Pflichten der Tyrannen gehandelt.
8) G. oben pag- 44Z. Daher auch noch der AuSdruk r-- ades-pote herrenlose Dinge.
y) Daher es sich auch erklärt, daß seitdem man nach falschenIdeen alle Fürsten als republikanische Beamte betrachtete,in der Wirklichkeit aber sich das Gegentheil von diesem Ver-hältniß vorfand, man sie auch alle Despoten hieß mchdadurch gleich leiten Usurpatoren gehässig machen wollte.