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Sodann muß vorzüglich auch die Leidenschaft bekämpftwerden/ welche ich den NegierungS-Luxuö nennenmöchte , «nd der eine Folge der neuere» falschen Princi-pien ist. In Reformirung der allzuzahlreichen Diener-schaft/ bey deren man gewöhnlich schlecht bedient wird;in Reduktion der -übergroßen Anzahl von stehenden Trup-pen die im Frieden nichts nüzen / und im Kriege gewöhn-lich doch nicht hinreichen; in Verminderung der Civil-«nd Oekonomie-Beamte»/ wo man gewiß in den meistenheutigen Staaten mit der Hälfte auslangen könnte, undvielleicht ganze Zweige übersiüßig seyn dürften; in stren-ger Zurükhaltung unüberlegter Freygebigkciten , z. B. vonPensionen/ Besoldungg- Zulagen / Sine-Euren-Stellenu. s. w./ damit wahres Verdienst und außerordentlicheArbeit desto besser belohnt werden könne; in Mäßigungselbst bey glänzenden und gemeinnüzig scheinenden An-stalten/ die mehr der Eitelkeit schmeicheln/ als für dasgemeine Beßre nothwendig sind/ zumal sie durch Privat-Stiftungen und Congregatione« eben so gut zu Standekommen, ja noch besser verwaltet werden; *»> in Wach-samkeit gegen die Verschleuderungen im Kleinen, welcheim einzelnen unbedeutend scheint , aber im Ganzen unge-heure Summen kostet: in solchen und ähnlichen Gegen-ständen ist die größte Ersparniß zu finden, und für alleö
seine vier Herren Söhne folgendermaßen: „Es ist auch„unser treuer Rath und Verordnung, baß sie wol baußhal-„ten, und nicht zu vrächtig fern, es sey mit Bauen, Svie-„len, Kleidern, großen Panqueten, großem Gnade»-Geld„oder andern, dann sie wol sehen, daß andere Herren dar-„über in große Schuld kommen, daß sie ihre Lande der„Landschaft übergeben, »der s-nsten davon verkaufen habt»„müssen."
--) B. «• S. r;r—r;7.