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Dritter Band. Makrobiotik der Patrimonial-Staaten. Zweytes Hauptstück. Von den unabhängigen Feldherren oder den militärischen Staaten.
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ren zu bedienen pflegen; an der Mannigfaltigkeit derVerhältnisse mit den Einwohnern, welche die natürlicheFolge friedlicher Erwerbung, der wahre Charakter derFreyheit ist, alldieweil sich in den militärischen Staatenmeist alles gleichförmig eingerichtet besindct. Kriegeri-sche Horden, bey denen der Krieg der einzige Gedanke,die einzige Beschäftigung ist; geistliche Verbindungen,die von einer an sich gebietenden wahren, oder für wahrgehaltenen, Lehre belebt und durchdrungen, stets in ei-nerley Grundfäzen und einerley Meynung geleitet sind;werdende Genossenschaften, die auch nur ein gemeinsa.meS Bedürfniß zu Erhaltung ihrer Freyheit innigst ver-einiget und an einander knüpft: äußern anfänglich einenNachdruk dem beynahe nichts zu widerstehen vermag,weil hier die Kraft des Verbandes durch eine gemein-same, wenn auch vorübergehende Begeisterung erhöhtwird, welche den verschiedenartig verpflichteten Leuteneines bloßen Grundherrn nicht so leicht eigen seyn kann,oder erst durch besondere Umstände in ihnen aufgeregtwerden muß. Aber jene sind auch nur glänzende Me-teore in der Geschichte; sie gehen schnell vorüber undzerfallen augenbliklich, sobald in den militärischen Staa-len der Krieg aufhört oder die DiSeiplin erschlafft, inden geistlichen der Eifer für die Lehre erkaltet oder derGlaube in Zweifel und Zweyspalt übergeht, in den Re-publiken endlich das gemeinsame Bedürfniß befriedigetist, oder die Kraft der Einigkeit durch die ihr stetSwiderstreitende Tendenz des Privat»Interesse gelähmtwird; alle können nur in der hinzukommenden Grund-herrlichkeit eine Garantie ihrer Fortdauer finden. Zu,dem was braucht man dergleichen engverbundne, fürch-terliche Massen, der Schrekcn der übrigen Welt; oft inihrem inneren selbst umerdrükt, jedem ruhigen Genusse