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Dritter Band. Makrobiotik der Patrimonial-Staaten. Zweytes Hauptstück. Von den unabhängigen Feldherren oder den militärischen Staaten.
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wohl auch diese dazu beytrug) sondern in der Natur derProtestantismus selbst, daß der geistliche Stand da gerin.ger geschazt wird, und nicht mehr , wie sonst, für eine»edeln Beruf gilt, der seine Mitglieder zum Klan; erhebtund auch den wirklichen Adel zieret. Denn erstlich han-gen die Protestanten mit keiner großen kirchlichen Gesell-schaft zusammen, die sich in ihren Vorstehern stufenweisebis zu den Fürsten erhebt, in ihrem Oberhaupte unab.hängig ist, durch welche auch der Schwache mächtig wirdund wo der Glanz der Oberen auch auf die Unteren zu-rnkstrahlt: sondern sie sind zerstreut und schwach, zu fürst-lichen Beamten geworden, und werden nicht einmal unterdie ersten sondern eher unter die lezren gezählt. Zum an.der» bestzen die protestantischen Geistlichen keine reelleMacht und Freyheit, worin doch die ewige Bedingungalles höheren Ansehens besteht. Die Hierarchie, gegenwelche sie unverständig eiferten, war ihr Schuz und Schirm;mir ihr haben sie nicht nur die Garantie einer ehrenvollenExistenz, sondern auch alle Mittel zur Beförderung undsteigendem Ansehen verlohrcn. Sie wollten frey seyn vongeistlichen Oberen, von denen die ihre Freunde waren,und sind dagegen in die Knechtschaft der Layen gerathen,die nicht immer ihre Freunde oft ihre Feinde sind. Zwarforderten sie nur die geistliche Freyheit, und schienen sichum die weltliche nicht sehr zu bekümmern; allein ohne ei-nen gewissen Grad dieser lczteren kann die erstere nichtbestehen, sie verträgt sich nicht wohl mit drükender Armuthund peinlicher Abhängigkeit. Sodann bestzen die Prote-stanten auch sogar diese geistliche Freyheit nicht einmal;denn sie müssen sich der Autorität von ihres gleichen, densymbolischen Büchern, den Consistorien, und bisweilenselbst den Landesherrlichen Entscheidungen unterwerfen;es entsteht der seltsame Uebelstand, daß die Gelehrten ge-