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fassung, daß die Beamten erblich, der Herr aber wähl-bar geworden, daß jene ihren König festen, statt daß sievon ihm gcsezt werden sollten, und doch hatte lezterer ge-sczlich immer noch die nemltchen Befugnisse, in Formenund Benennungen wurde nichts geändert, er hieß nochimmer der alleinige Herr und Kayser.
Inzwischen war die Natur der Dinge auch hier wie-der stärker als die Willkühr der Menschen. Sobald dasHaus Oestreich 1477 durch die Vermählung des Erzher-zogs Maximilian mit der Burgundischen Erb'PrinzessinMaria so mächtig geworden war, daß kein anderer deut-scher Reichsstand ihm die Krone mit Gewalt zu diüpurircnvermochte, so sind auch während mehr als 300 Jahrenimmer nur Kayser aus dem Hause Oestreich gewählt wor-den , die von Vater auf Sohn oder von Bruder auf Bru-der ununterbrochen auf einander folgten. Die Krone warin der Wirklichkeit erblich, wiewohl bey jeder Vacanz dieFörmlichkeit einer Wahl beobachtet und seit Carl V. vondem Erwählten durch Kapitulation die Beschwörung gewisserPunkte verlangt wurde. Daß eS aber den Kayser» ausdem Hause Oestreich während diesem langen Zeitraumnicht gelungen ist, wie in Ungarn, oder wie es in Frank-reich, Dänemark und Schweden geschah, jene Mißbraucheabzuschaffen, das Reich auf seine ursprüngliche Natur zu-rükzuführen, daran waren, wie schon andcröwo bemerktworden, verschiedene bedeutende Hindernisse schuld.Vorerst haben sie es nie ernstlich versucht, theils weil ihnenbey ihrer eigenen großen Hausmacht nicht viel an der Deut-schen Krone gelegen war, theils weil sie ohnehin sicherseyn konnten, dieselbe durch Wahl zu erhalten. Sodann
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