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noch keine Communität gebildet. Allein gemeinsameBedürfnisse kamen bald hinzu/ denen kein Einzelnerabzuhelfen vermochte/ noch durch eigene Kräfte abzuhel-fen schuldig war; wie z. B. die Grabung eines Brun-nens/ die Anlegnng von Straßen und Schwellen, derBau und der Unterhalt einer Kirche u. s. w.; oder mangab diesen Leuten gemeinsame Besizungen, manbeschenkte sie z. B. mit Waldungen zu ihrer Befeurungoder mit Weidpläzen zum Unterhalt ihres Viehes; noth-wendiger Weift mußten jene gemeine Werke und die-ses gemeine Gut von irgend jemand besorget oder re-gulirt werden? und so war die Communität durch einenhöheren Wohlthäter gebildet; eine Genossenschaft gleicherAntheilhaber an Nuzungen und Beschwerden, der mannachher mehrere oder mindere Freyheiten oder Befreyun-gcn ertheilen konnte/ wie z. B. sich ihre künftigen Vor-sieher selbst zu wähle»/ eigene Communitäts-Statutenzu machen/ geringere Streitigkeiten unter sich zu enlschei.den u. s. w. Eben diesen Ursprung hatten die Städtedes alten Griechenlands, aus welchen späterhin so-gar unabhängige Republiken erwachsen sind. FrühereKönige stifteten dieselben, indem sie diese Städte bauten/die Bewohner oder die angesiedelten HauSväter in eineCorporation vereinigten/ in Classen abtheilten, ihnen Ge-ftze gaben oder sie mit Privilegien ausstatteten. In derFolge fiengen diese Communitäten an ihre Kräfte zu füh-len; mit Ruhe und zunehmendem Reichthum stieg ihreMacht; sie bedurften ihrer Herren nicht mehr/ oder eSentspannen sich Streitigkeiten und Kriege gegen dieselben,oder der königliche Stamm erlosch gar ohne Nachfolger;und so befanden sich diese Städte von selbst im Besiz derhöchsten Gewalt oder der Unabhängigkeit. Bey Car-