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Sechster Band. Zweyter Theil. Von den Republiken oder freyen Communitäten.
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senden befriedigen. Das alles ist nichts weiter als n<i*türlich geselliger Zustand durch wechselseitige Bedürfnißeund mannigfaltige Privat-Verträge kunstlos veranlasset,und liebreich geknüpft. Damit endlich auch die selbststän-digen Häupter jener geselligen Verbindungen theils untenstch selbst, theils mit denen, die unter ihrem Schuze wohne«,ruhig und friedlich bestehen mögen: damit ihnen das oberste,göttliche Gefe; stets verkündiget, empfohlen und richtigausgelegt werde; so waltet über alle, oder sollte dochüber alle jene geistige Führerin und Leiterin der Men-schen walten, deren milde, vom Himmel stammende Au-torität gleich der Seele über den Körper die ganze Weltohne Zwang regiert, und durch ein kleines, kaum fühl»bares Ruder lenket; jene Säule und Grundfeste der Wahr-heit, welche den ihr anvertrauten Schaz treu bewahrt,die ewigen Grundfäze über -das Verhältniß der Menschenzu Gott, und ihren Nächsten von Geschlecht zu Geschlechtfortpflanzet, gegen die Sündflmh aller Irrthümer rettet,und vom Geist des wahren und Guten durchdrungen undbelebt, das Licht des Verstandes, die Flamme des Her-zens nicht erlöschen läßt; jene religiose Gesellschaft, dienur dadurch groß ist, daß sie allen dient, sich für alleerniedriget, die allein nur Macht zum Guten, aber keinezum Bösen hat, und ihr Ansehen, ihre Autoritär augen-bliklich verlieren würde, wenn sie dieselbe je zum Scha-den der Menschen mißbrauchen wollte; mit einem Wortjene christliche Kirche, welche die Aufopferung seiner selbst,die Liebe Gottes und des Nächsten (den Kitt der mensch-lichen Gesellschaft) zum Fundament ihrer Lehre macht,die Gewaltigen der Erde in Werkzeuge des Guten um-wandelt, und eben dadurch die Rechte der Schwachenstchert; die übrigens, gerade durch ihre Allgemeinheit, gleich