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und lehrt uns auch diese lezreren freundlich zuknüpfen und zu befestigen. Was endlich für den Königund Fürsten zur Behauptung seines ThroncS nothwendigoder klug und nüzlich ist: das ist nicht minder jedemMenschen nöthig und nüzlich, wenn er auf der Stufevon Ehre und Ansehen, auf welcher er sich befindet tverbleiben, vielleicht zu noch höherem Glük emporstei»gen, und sich und seine Nachkommen nicht in einen tte.fcren Grad von Abhängigkeit oder Dienstbarkeit versin-ken lassen will. Nicht allen ist cö zwar gegeben durchWaffen - Gewalt oder ausgebreiteten Länder -Besitz dashöchste Gut einer vollkommenen Unabhängigkeit zu errei-chen oder zu behaupten; auch ist es nach der weisenEinrichtung der Natur nicht das Nothwendigste/ nichtdas Unentbehrlichste; aber durch kluge Anwendung sei.ner eigenen Kräfte/ durch Tugend/ Verstand und densie begleitenden Segen deö HimmelS/ ist es jedem ver-gönnt sich zu einem ehrenvollen Grad von Macht undFreyheit hinaufzuschwingen / bey welchem daS höhere Ver-band kaum noch fühlbar ist/ ja sogar zu einer neuenWohlthat/ einer nüzlichen Schuzwehr wird. Glüht da-her/ Ihr edle Jünglinge und Männer/ deren aus fer.nen Landen mir bezeugte Beyfall mich oft ermunterthat/ und an welche diese dankbaren Schlußworte gerich-tet seyn mögen r glüht in euern unverdorbenen Seelendie Begierde nach Ehre und Selbstständtgkeit; wolletIhr in dem Stande der Freyen und Herrschenden ycr-bletben, lieber unter die Classe der Gebietenden als derblos Gehorchenden gehören/ uraltes Ansehen behaupte«/neues erwerben, und auf kommende Geschlechter fort-pflanzen: o! so wisset / daß dieses Streben zwar erlaubt/kdel und gcmeinnüjlg ist, daß aber fein Gegenstand nach