für römische Sachen. r r
weil er mit seinen Gedanken zu Rom gewesen,selbigen viele Stunden in den Händen herum-getragen. VaillLnc hielte sein Nachsinnenl über die römischen Münzen so werth, daß,als der König einen Einzug gehalten, er nicht^ einmal an das Fenster gehen wollen; sondern^ wol einem, der darüber ungedultig worden,
> geantwortet hat, er wolle deswegen keinenl numum aus der Hand legen, wenn auch Salo-i mon mit der Königin aus dem Reich Arabiendorten vorbey kommen solle. Der junge 8ca-^ liZer hat sich gerühmet, daß er die meisten! römischen Poeten auswendig könte. Der alte/ k-lanurius solle eine Wette ausgeboten haben,
^ wenn er nicht alle Opera Liceronis auf denNageln hersagen, und dabey nicht ein Lc, oder! die geringste Sylbe fehlen solte. dil. hat denganzen I.aÄanrIum des einzigen Worts äe-^ prLclicare halben durchgelesen: und da er sol-ches nicht gefunden, seine Zeit dennoch vorl wohl angewendet gehalten: weil sich nunmeh-^ ro in selbigem keiner mehr auf jenes Auctoritatberufen dürfte. Andere Exempel des über-mäßigen Fleißes in römischen und griechischen.Dingen vorjetzo zugeschweigen,
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Und eben hierdurch ist auch ge- Jnsbeson«schehen, daß unter andern Stücken
A s des Münzen.'