von alten deutschen Münzen. 17
sten in Erkentniß unsers Vaterlan- nähererdes gewesen sind : so sicher und ge-wiß bin ich, daß unsere Nachkom- deutschermen noch in diesem Jahrhundert Sachen,aufwachen, und mit Verachtung, oder dochUnterlaßung und Nachsetzung der fremde»und erworbenen römischen und griechischenStaaren, den Zustand der deutschen Reicheund Lande mit ihrem Fleiße aufsuchen und andas Licht setzen werden. Und diese Hofnunghabe ich aus gar vielen Ursachen. Denn erst-lich sind die römischen und griechischen Dingebereits so mühsam und sorgfältig auseinandergesetzet und beschrieben ; daß ein vernünfti-ger leichtlich siehet, wie dabey wenig Ehremehr aufzuheben und zu erjagen seyn werde.Nachgehends ist es bey denen Gelehrten nichtweniger wahr, daß auch die Musen eine Ab-wechselung lieben. Da man nun die drey-hundert Jahre, in welchen Deutschland Wis-senschaften treibet; bald mit denen orientali-schen Sprachen; bald mit der streitigen Got-tesgelahrheit; bald wieder mit der Verfech-tung der römischen Gesetze; bald mit derSchulweisheit, dem^rilborele, IsdomA und8Locc> zu thun gehabt, und Kopf und Händemüde gemacher hat: so scheinet es, daß un-sern Zeiten die Treibung der natürlichen undB histo-