von alten deutschen Münzen. 2Z
gefangen haben. Unter welchen mir jetzo fol-gende beyfallen :
§. z.
Anfangs ist wieder das Münz- Welchej reiche Arnstadthierinnen glücklicher, von altenI als alle andere zu nennen. Denn Münzcn"die ungemeine Kentniß und daraus insbesen,folgende Hochachtung, welche sich vere qe.
> bey ihrem Landesherrn befindet, hatI bey denen Inwohnern und Unterthanen einenfast gleichen Trieb erwecket, daß man inStädten und auf dem Lande Leute antrift,welche nicht allein eineWißenschaftvon Mün-zen haben: sondern auch fast jeder zur Probeeine Parthie derselben zu verwahren pfleget.Insbesondere ist bekant, daß diebeyden Herren Olearii, Vater und Die Olea-Sohn, außer ihrem ordentlichenBeruf, den sie in Kirchenfachen haben, einenfeinen Vorrath alter deutscher Münzen zu-sammengebracht ; auch dieser die Ehre erwor-ben, daß er der erste gewesen, welcher eineEinleitung zu denen Pfennigen oder Blech-münzen verfertiget hat 0): da selbige vor ihmvon andern kaum mit einem Namen berühretB 4 ivor-
iLCium bra^LStorum, 4.