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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
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und von ihren Name». . 4z

fremden Sache auch das fremde Wort/ mün-zen/ in ihrer Muttersprache einnehmen, oder,um der Aehnlichkeit willen, ein neues, Pfen-nige/ aufbringen müßen; welche Art zu re-den wir noch jetzo behalten: da wir zum Un-s terschiede des auf beyden Seiten, oder aber» dick- und ausgeprägten Geldes, die Pfen-' nige benennen: obgleich zu unsern Zeiten die! Münzmeister, um beßern Wohlstandes willen;und weil man ihnen Kupferzusatz genug ver-

> gönnet, auch die geringsten und kleinestenHeller auf beyden Seiten zu prägen pflegen.

^ Da hingegen die Höllisch, Schwäbischen

> Pfennige, welche aus reinem Silber bestehen,i auch noch jetzo den einfachen Schlag oder Aus»l holung behalten (7.).

(7.) Nicht mir die aus reinem Silber bestehen»de Hallischen, sondern meines Wißens auchalle andere Heller, Pfennige und halbeKreuzer von Oberdeutfchland, haben auchheute zu Tage, nur einen einfache»Schlag.

Das