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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
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122 Cap.ii. Von der Bildung

in Spanien, da sich immer noch Lehrlingevon römischen Stempelschneidern befunden,von LraÄeaciz wlßen will; ungeachtet selbigeVölker nicht geringere Ursache gehabt haben,den Betrug des verfälschten Geldes zu verhü-ten. Daß aber einige so dünne, als das Knit-tergold sind, solches ist meines Ecachtens de-nen hölzernen Stempeln zu Dienste geschehen:weil man mit selbigen nichts dichters zwingenkönnen: dahero auch solche Art fürchterlichund liederlich ausstehet, als wenn sie von demplumpesten und unbeholfenen Hirtenvolks sichHerschrieben; daß man kaum begreifen kan,warum man das bey denen Römern so hochge-achtete Münzregale nicht lieber einstellen, alsdie Bildungen großer Herren dergestalt ver-hunzen und verunzieren wollen.

Das n. Capitel.

Von der Bildung der Holmünzen.

§. i.

Die aus. t^ie Griechen und Römer habenMünM- ^ auf die Kunst, die Münz-dung der stempel zierlich zu schneiden, so vielRömer. tausend gewendet, daß^ihnen sol,ches wol kein anderes Volk unter der Sonne

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