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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
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der Holmünzen. 147

gen. Jedoch hat man auch Pfennige, dadie Reichsfürsten mit einer Krone, Kronen,doch ohne Zinken; welches manfüglicher eine mit Edelgesteinen oder Perlenbesetzte Kopfbinde nennen möchte; dergleichenauch die alten Könige in Frankreich geführet,damit man dem Kayfer etwas zum vorausließe, vorgestellet werden ; welches zusammengar nicht streitet. Denn jene auf die deutsche,diese aber auf die römische Weise der Königeihr Absehen hatte; obschon die Churfürsteneinig bey dem ersten jetzo bleiben, und manwol von Fürsten- aber keinen Churkronen mehrzu sagen weiß. In der rechten Hand haltendie fürstlichen Bilder entweder einSchwcrd,oder cincFahne, auch, Schwerd.wiewol selten, eine Lilie oder Rose. DasSchwerd belangend: so gehet solches einigund allein auf die Landeshoheit; und hat kei-nen Grund, daß man Churschwerder darausmachen will, als wann selbige ihnen, kraftihres Erzamts, in die Hände gegeben waren.Denn dahero hat noch jetzo Sachsen ein dop-peltes Schwerd; eines seiner Landeshoheit,das andere seines Erzmarschallamts wegen;jenes ist auch allen anderen gemein, und an stattdieses führten die anderen Erzbeamten desReichs andere Zeichen; wie der ErzkammererK 2 seinen