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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
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der Holmünzm. 177

grne und strafbare Sache, wenn die Erzbi-schöffe damit auf die Gewalt in ihrem Landegesehen, und sich deßwegen wie die Kaysermit dem Reichsapfel bilden laßenwollen. DieKleidung der Bischof-fe ist zwar bey der großen Unge- ZAng.schicklichkeit der Stempelschneiderp.sO.fqq. aufdenenHolmünzensokentlich nicht,daß man alles wol von einander unterscheidenkönte; allein man siehet doch wol, daß selbigein langen Oberröcken und Unterkleidern beste-hen, und von dem heutigen Aufzuge der Bi-schösse eben nicht unterschieden seyn. Dabeyman sich aber ja nicht einbilden muß, als wenndiese Kleidung entweder aus einer alten Sa-tzung der ersten Kirche herrührete; oder abervon der Weise Christi und der Apostel genom-men wäre. 'Dann zu geschweige», wie mannoch viel zu thun hat, zu erweisen, daß derHeiland in einem jüdischen Priesterhabite ge-gangen: so ist klar, daß die Apostel ihre Trach-ten, die sie als gemeine Handwerksleute ge-habt, auch nach der Zeit bey ihrem Amte nim-mer abgeleget; sondern selbige beständig be-halten, und darinnen gelehret, Wunder ver-richtet, und die Zeichen des Bundes ausge-theilet haben. Und diese Weise haben auchdie ersten Christen behalten, außer denenM Möltt