der Holmünzen. iFi
gen würde; als wenn nemlich großen Herrennicht gar frey stünde, die Prediger wieder,als andere ehrbare Leute und Bürger auf dieKanzel zu stellen, und deswegen die alte Ein-
> fält der ersten Kirche wieder einzuführen; da»
I mit die Geistlichen mehr durch Lehre und Le-ben , als die Priesterkappe sich von ihren Zuh§-
! rern zu unterscheiden, suchen möchten. Undwenn die guten Leute bey dem alten es bewen-den laßen wollen: warum stehet ihnen die Be»quemlichkeit von denen vor fünfzig Jahrennoch unbekanten Peruken so wohl an? uner-^ achtet sodann mancher nicht weiß, wo er dann
> mit seiner sammeten Pelzmütze hin solle: weil! selbige die Fronte in Unordnung bringet, und
man gleichwol dieses Haubenrecht auch dabeyI nicht einbüßen will. Es hat mich die Trachtder Bischöfe auf denen Holmünzen zu dieser^ Weitläufigkeit deswegen veranläßet: weil ichbesorgen müßen, daß andere von diesem Al-terthume der bischöflichen Röcke sich gar Ge-danken machen möchten, als wenn selbige sichvon der Apostel Zeiten Herschriebe. Daherich solchen Fehler benehmen, und den Ursprungvnd Mißbrauch der Priestertrachten zeigenM ; müßen:
fürsten müßte einen Ketzern Auszug machen, undmöge wol weiche Kleider anlegen mit denen in»er Könige Häuser.
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