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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
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182 Cap. I I. Von der Bildung

müßen: ob ich gleichwol glaube, daß dieseWahrheit manchem ziemlich fremde vorkom-men werde (n).

§. io.

Zweyund Manchesmal, wiewol selten,mehrere^ finden sich zwey und mehr Bildun-Bildung? gxn auf einem bruÄearo; derenbrlüssw Ursachen denn unterschiedlich sind.

Dann bisweilen stehen zwey Pa-tronen auf einem Pfennige; wie man in de-nen Goßlarischen an Simon und Iuda

siehet

(n) Ich sage hier die Wahrheit, wie sie ist. Wennaber jemand einen Beweiß fordert, der kav nachvielen anderen offenherzigen und redlichen Leb»rern einen römischcatholischen Franzosen, t-ucl.Ikomstlmum volum. I. üb. r. c. s. lesen: sowird er mir alsdenn dcstoweniger verdenken,daß ich mir diese Freyheit unter denen Evangeli-schen genommen: da mitten in dem sinnlichenPabstthume ein geistlicher Lehrer dieses assfüh-ren, und den Aberglauben an Priesterkleiderndenen seinigen benehmen dürfen. Ein Predigerthut deswegen am besten, wenn er den Schnei-der für die Moden seiner Kleider sorgen läßet.Denn thut er sür sich zu wenig: so machen dieUebelgesinneten eine Scheinheiligkeit daraus;alles aber für sich zu besorgen: solches riechetnach Eitelkeit. Was der Landesherr desvegenverordnet: solches gehöret in die Pvlicey; ebenals wie der Stifter derFriedrichsuniversilgt de-nen Lehrenden gefärbte Rocke zugeleget; )avonsich selbige aus eigener Gewalt gar nicht mtjie-hen können.