der Holmünzen. ^89
dieses gewiß ist, daß die Regeln ihres Glau-bens nicht zugelaßen, solche mit nackende»^ oder bloßen Handen anzusüßen. Daher»^ man sich entweder eines Tuches, oder eines
andern
ter dem Titel an das Licht gebracht:
, mir i;i. Aupferst»gezierer An. 1615. 4. Hannover hat auch einegewaltige Anzahl von dergleichen. Ob aber sel»bige schon ein großes zum voraus haben: weilsie I-Ienr. l^eo selbsten mit aus dem heiligen Landegebracht; und man deswegen solchen, daß sieacht seyn, ehender als denen anderen trauen kan,welche entweder die Bischöffe in Orient, oderder Padst zu Rom authenkisiren. Denn jenerdeswegen geurtheilet hat, er würde von Edelge-beinen sich gerne auch einen Schatz kaufen, wenner nur erst einen Jubilirer wüßte, der die ächteKnochen und Lappen von denen falschen zu un»terscheiden wüßte. Denn ehe dieses geschähe,könte es leichtlich kommen, daß er sich an Ge»kippen vom Galgen arm kaufte, wenn ihm selbi»ge vor heilige Knochen angeboten würden.Hannover kämt inzwischen diese Möbel gar kost»bar zu stehen. Denn der ehemalige katholischeHerzog Friederich sich für seinenAntheil an gan«zen Ländern damit abfinden laßen. Nicht alleinseiner eigenen Andacht halben; sondern zu ver»hüten, daß selbige von keinem Ketzer, wenn siein deßen Verwahrung blieben, entweihet, odergar zernichtet, und die Edelgesteine anderswoangewendet werden möchten. Als sich die Geist-lichkeit in Deutschland so sehr wider die neunteChur geleget: sind etliche auf den Anschlag ge»kommen, man solte mit diesen Ldelbeinen die
Bischöffe