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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
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196 Cap.ii. Von der Bildung

auch noch andere Arten von Thieren, vie-ivol selten, darauf, als Schwanen, Ba-ren , Ochsen u. s. w. 0). Der güldene ira-Qearuz, deßen ich schon öfters Erwahnutlß ge-than, und jetzo solchen wieder hieher >'etze,

führet einen Löwen, der zugleich mit einerKu,gel spielet. Churbayern hat dieses Zeichenseit der Zeit sonderlich geführet (u), als es

den

sonderlich von denen Marggrafen von Meißenund Landgrafen von Thüringen aufbringen.Daß aber die Münzlehrer, sobald sie einen Hol-pfennig mit einem Löwen sehen, sogleich aufHeinrich den Löwen fallen, daran irren sie garöfters. Weil das Zeichen dieses Thieres anzu-nehmen und zu führen auch viele andere deutscheHerren bewogen worden.

(?) Schweine, Wölfe und andere unreine Thiere,weiche dieRömer sehr auf ihren Münzen im Ge-brauch gehabt, trift man auf denen deutsche«Pfennigen nicht an (6;.).

(») Wo man auf dem Titelblatt des Läelrreter5,Ll-rs und anderen sehen kau.

(6;.) Man trift solche wol zuweilen an, aberselten. Dann so habe ich von Vene» schwä-bischen Grafen vv» Ebersiein viele um demEber gesehen.