20O Cap.i2. VondenenSchriften
Das l2. Kapitel.
Von denen Schriften auf denenHolmnnzen.
§. i.
Warum Anfangs ist zu wissen, dass ein^ Deutscher auf denen Münzenteinisch? seines Vaterlandes nicht seine Mut- !
tersprache zu suchen hat: indem alleund jede Münzen und Pfennige des KayserSund der Stande in Deutschland mit lateini-schen Buchstaben beschrieben und gezeichnetsind. Da hingegen die Römer ihre Buchsta-ben auf ihren Münzen gebrauchet; ungeach-tet sich die Kunst auch bey ihnen von denen
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wenn die Münze verpachtet oder verdungen ist, ^den Pachter dafür sorgen: welche dergleichenArbeit, weil sie wolfeiler zukommen, denen un-geschicktesten Tölpeln in die Hände geben, diegroßer Herren ihre Bildungen recht schändlichverunzieren; und also alle Monate, so oft mandie Stempel ändert, neue Moden von Gesichternherauskommen. Ja, pfleget man doch jctzo dieBildungen der Landesherren zur Zierde des Ka-chelofens zu gebrauchen; Schuster und Schnitt»der über die Stiefel und Schere zu machen, mndweiß nicht, was damit auszusetzen. Sogar si,ndunsere Zeiten von dem Wohlstände guterPoligeyverfallen.