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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
Entstehung
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auf denen Holmünzen. 201

Gxiechenhergeschriebenhat. Wenn Ursachenman nun nach denen Ursachen fra-get, warum solches geschehen? so können ver-schiedene derselben angeführet werden. Dannich bin der gänzlichen Meinung, daß, wienicht allein noch jetzo alle Völker einerleySprachen haben: (obgleich selbige denen vielenMundarten, neuen Einfallen und Sachennach, so unterschiedlich herauskommen, daßman jetzo kaum mehr das Drum oder Banddarzu finden solle, in welchem selbige zusam-mengehangen haben 0):) also sey solches auchN s mit

(s) Wenn man nur auf gewiße Regeln, welche ichangemerket, fleißig acht hat. Anfangs könneZdie Wörter derjenigen Sachen nicht einerleyseyn, welche erst, als die Völker bereits ausein«ander gegangen gewesen, erfunden worden sind.Dahero hat man von natürlichen Dingen, undwelche der Mensch täglich nennen müßen, denAnfang und die Probe zu machen. Nachgxhendswird man finden, daß ein Volk öfters fein altesund eigentliches Wort abgeleget, undeinneueSund verblümtes angenommen hat. Also sagenwir jetzo Mund; allein die alten Deutschen ha-ben dafür Gosche gesprochen: welches das rö-mische os ist; jetzo sprechen wir Bauch: die Al-ten aber haben dafür Wanst gebraucht; wiedieRömer vsnrer 8c venrer. Ueber dieses habe»auch die Mundarten, sowol was dieBnchstaben,als Verziehung und Verwerfung der Silben be-trift, einerley Wörtern eine besondere Gestaltgegeben. Also wird niemand zweifeln, daß die

Deut«