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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
Entstehung
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202 Cap-12. VondenenSchrifter

mit denen Buchstaben gegangen, welche, nennsie auf ihren ersten Grund geführet rrer-en,aus einerley Rißen herfließen: obgleich sebigedurch künsteln und andere beyfällige Ursahenverzogen worden sind. Da luni)Derilr- denen übrigen europäischen c^öl,

unserer kern die Griechen und Römer mit

Buchstabe ihren Buchstaben vorgeleuytet

von denen hgben: so darf man sich nicht nun,

d;rn,

Deutschen das Wort Münze von denenNönern !entlehnet: obgleich die beyden Wörter Münzeund mone» jetzo kaum etliche Buchstaben nehr. gemein haben. Ferner hat man auf dieTeaipe-ramcnte der Völker Achtung;u geben. Wie> die Spanier lange Wörter, und viele Silbenund Consonantes lieben: da hingegen die Jta-lianer auS geschwindem und leichtem Halse reden,und gerne mehrere Silben verschlucken, und die !Consonantes wegwerfen. Oefkers mag sich end- !lich eine Colonie oder ausgehender Haufe dasLischeln, Stammeln, oder eine andere Weise iangewöhnet haben welches, abermals in derSprache eine Veränderung verursachen mäßen.

Also scheuen die Jtalianer das R; die Nieder-länder das S: dahero diesen das eßen, eten;laßen, laten ». s. w. heißen muß. Siehe unsernTractat cls reb. ttaleniib. cap. I. §. I. s>3Z. 4-Wenn man nun dieses in acht nimmt: so wollenwir den Erfolg in etlichen lateinischen und deut-schen Wörtern weisen: da es sich zeigen solle,wie diese Sprachen einen Urheber nothwendigalle haben müßen: welche Rechnung sodanndurch alle Sprachen leichtlich kan gcmachel wer-