auf denen Holmünzen. 207
römischen Priestern, die sich in die Don de«europäische Länder ergoßen, eine "en-^unc.
leichte
gegeben, wieder etwas neues machen wollen:da doch der ganze Unterschied unter diesen undjenen, wie auch dem gothischen und römischenAlphabet in wenigen veränderten Zügen bestehet,die sich leichtlich merken laßen. Wie dann dieRunen selber einander nicht gleich sind: welcheVeränderung der Buchstaben deswegen destoleichter geschehen können: weil man keine Stuhl«schreibcr oder Schreibemeister zu lehren gehal-ten; sondern eines jeden Fleiße überlaßen hat,was er sich für Züge in denen Runen angewöh-nen wollen. DieZabl der Buchstaben giebtauchzum Unterschied gar keinen Beweiß; dann fürb, ?, w , ferner 6 , r, ik, r kan man sich wol miteinem einzigen behelfen: absonderlich in einerSprache, da weder der Mund noch die Federdurch die Regel einer Grammatik eingeschrän-ket sind. Und dieses sind meine Gedanken untervielen Streitigkeiten, welche Olsus tetgAnus,joll. digßnu 8 , Gebrüdere; joksnnes Lui-eus,OI 3 U 8 V^ormius , ein Däne ; OI2U8 Verclius,liuclbcclciur, plorinAlcbiolä, jok. LtperA, undandere hierüber unter sich und gegen andere er-reget haben. Im übrigen ist dasjenige, wasIiibius denen Schweden zum Besten gethan, garnichts neues zur Zeit des vierten Seculi gewesen.Dann so hat ttieronymus denen Jllyriern dieBuchstaben eben zu diesem Behufe erborget, daßsie die Evangelien in ihrer Sprache schreiben undlesen können; welches 6«//. am ersten
in Druck bringen laßen in seinem Buche äe cluo-
äecim. lün^usr. clisl-I^ekikus. Usris is;8. 4.
Daher» er gar vernünftig schlüßet, wie seine
Glau-