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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
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2io Cap.i2. VondenenSchriftlll'

Heiden alle Mittel benähme, und selbig: un-tüchtig machte, wieder abzufallen, unt ihrevorige Weise sowol in dem Staate, als Glau-benssachen wieder anzunetmen.dVröm^ ist auch dem Pabste viel

Stuhls!"' daran gelegen gewesen, daß seineSchafe seine Stimme und Händekennen lernen (8), und sich nach seiner Pfeife ,

richten !

Sprache in allen seinen Reichen einzusihreu,und die deutsche, französische und andere ganz« !lich abzuschaffen: damit selbige desto eifrigerbey dem römischen Reiche halten möchten.

' GleichesAbsehen hatte auch das Haus Burgundmit denen Niederlanden : weswegen sie in al-len Gaßen französische Kinderschulen anlegten;es auch dahinbrachten, daß der wenigste TheilMenschen mehr holländisch sprach; und es injehen Jahren geschehen können, daß die hol»landische Sprache ausgegangen wäre. Solchewieder empor zu bringen, haben die HerrenGeneralstaaten die Verfaßung gemacht, daß ,niemand vor Gerichte einer andern, als allein ider niederländischen sich gebrauchen möchte. !Wie mir solches der Herr von Halewin, einer !aus ihrem Mittel, weitläuftig und umständlicherzählet hat. Dem Könige in Frankreich ha-ben die Sprachmeister zu Straßburg verheißen,in zehn Jahren solte in solcher Stadt die Mut-tersprache die französische seyn: damit die Be-gierde, wieder deutsch zu werden, bey ihnen aus-getilget werden möchte.

(x) Dieser Vortheil ist vor den Pabst unvergleich-lich gewesen. Dann Rom konte wol in ihren

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